TRANSFORMATION TEIL I

Guten Morgen ihr Hübschen,

in letzter Zeit wurde ich häufig gefragt, wie ich meine Transformation geschafft habe bzw. was mich dazu bewegt hat. Ich muss sagen, dass es bei Weitem krassere Transformations gibt und ich noch lange nicht da bin, wo ich sein möchte. Ich bin aber unheimlich stolz, das Alles durchgezogen zu haben. Es hat mich verändert, physisch sowie psychisch, und zu einem anderen Menschen gemacht. Ich finde mein Leben mittlerweile viel lebenswerter. Ja, ich greife bewusst zu diesem Wort. Die gesunde Ernährung, das Kochen, das größere Selbst-Bewusstsein (mein Selbstbewusstsein hingegen ist noch immer nicht das größte) und vor allem die körperliche Veränderung bereiten mir Freude und bringen mich jeden Tag auf’s Neue zum Lächeln. Ich liebe gesundes Essen, ich liebe es (gemeinsam mit Freunden und Familie) zu kochen und ich liebe es, endlich bewusst zu merken, was mein Körper braucht und was mir gut tut. In den letzten fünf Monaten habe ich mich extrem gut kennengelernt und neue Lebensenergie gewonnen (ja, ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch!). Aus diesem Grund kann ich es euch wirklich nur ans Herz legen, euer Leben bewusster zu leben. Genießt jeden Moment, genießt auch die schlechten Momente – z.B. Schmerzen im Training, ha ha -, denn selbst diese kommen nie mehr wieder. Fangt an, Euer Leben und Euch selbst zu lieben, denn umso leichter wird es sein, Euer Leben auf den Kopf zu stellen.

Aber jetzt zurück zum Ausgangspunkt: Im Oktober 2013 war ich auf Abschlussfahrt in Lissabon mit meinem PoWi-LK. Im Anschluss daran habe ich gemeinsam mit einer Freundin ein kleines Foto-Shoot veranstaltet. Als ich die Fotos davon sah, war ich wirklich geschockt.

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Ich habe mich geschämt für mein Äußeres und mich seitdem einfach total unwohl gefühlt. Ich habe nach Gründen gesucht und nach Antworten auf die Frage, warum ich so aussehen konnte, wie ich es tat. Ein Grund war: Ich habe ein Jahr als Austauschschüler in Neuseeland gelebt. Dort habe ich zwar viel Sport getrieben, jedoch ist mir die Ernährung scheinbar nicht bekommen. Vor Neuseeland hatte ich eine sportliche, normale Figur – danach war ich 5-10kg schwerer (genau weiß ich es nicht mehr) und habe es irgendwie nicht mal wirklich realisiert.
Weitere Gründe waren für mich vorerst nicht schlüssig, schließlich habe ich auch im Oktober 2013 bereits einige Krafteinheiten pro Woche vollzogen.
Bis Ende November hat sich mein Missmut schließlich gezogen, bis ich endlich etwas geändert habe. Ich war 1,5 Monate lang zu faul, zu feige und vielleicht auch zu unmotiviert, um das beste in meinem Leben zu tun. Deshalb noch einmal: Fange jetzt an – nicht morgen, nicht übermorgen, nicht nächste Woche – NEIN, JETZT!

Ende November habe ich mir mein erstes Buch über Ernährung gekauft. Es ist mein „Erfolgsgeheimnis“, wenn man das überhaupt so nennen kann. Falls jemand Bedarf an Literatur haben sollte, meldet Euch. Ich habe mich strikt an einen Low-Carb Ernährungsplan gehalten, welcher mit Hilfe eines Trainers gestaltet wurde. Hierbei hatte ich anfangs ein Kaloriendefizit von ca. 500kcal. Es dauerte ca. 3-4 Wochen bis ich selbst Veränderungen wahrnahm. Einen Monat später bekam ich positive Bemerkungen von Freunden und Verwandten. Erstmals im Februar haben mich „fremde“ Leute aus dem Fitnessstudio angesprochen und mir gesagt, wie toll ich mich verändert habe. Das hat mich ermutigt, weiter zu machen.
Ich glaube, es ist sehr sehr wichtig, jemanden zu haben, der Einen motiviert. Jemanden, der immer an Einen glaubt und ermutigende Worte für Einen übrig hat.
In meinen Augen ist das nötig, denn es gibt schwere Zeiten. Ich habe teilweise auch „hardtimes“ gehabt und hatte Schwierigkeiten, die Ernährung durchzuziehen und nicht einfach mal in alte Gewohnheiten zu verfallen. Alle Veränderungen sind schwer, wenngleich sie meistens etwas Positives mit sich bringen.
Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, niemals aufzugeben. Man darf nicht bei den ersten kleinen Rückschritten alles hinschmeißen und aufhören. Rückschläge gehören zum Leben dazu und wenn man das realisiert hat, dann hat man schon einiges erreicht.

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Ich habe in der Zeit von Dezember bis jetzt um die 11kg abgenommen und zusätzlich Muskeln aufgebaut. Ich würde sagen, das ist ein sehr gesunder Zeitraum für den entsprechenden Gewichtsverlust und ich bin auch ziemlich zufrieden damit. Ich freue mich auf die Zukunft und die weitere Entwicklung, die ich hoffentlich machen werde.
In den kommenden Posts werde ich weiter auf meine Ernährung der letzten sechs Monate sowie mein Training eingehen, aber so viel erstmal zu den Beweggründen meiner Transformation.

:-*

10 Gedanken zu “TRANSFORMATION TEIL I

  1. denise schreibt:

    Ich wollte mal fragen welches Buch du gekauft hast? Dein Geheimnis, und schon mal respekt für das was du geschafft hast!

  2. Bianca schreibt:

    Der Hammer wie du dich verändert hast. Ich find, dass du vorher schon sehr hübsch aussahst, aber jetzt noch den Body – mega.
    Ich hab grade dasselbe Problem, ich mach gerade Work & Travel in Neuseeland. Hier nimmt man einfach nur zu, gesundes Essen ist unfassbar teuer. Der Unterschied ist: ich bin auch noch faul. Bin ich aber schon seit 22 Jahren. Sobald ich zu Hause bin werd ich das ändern. Vielen Dank für deinen wundervollen Blog, es motiviert einen und man möchte am liebsten sofort anfangen 🙂
    Liebe Grüße aus Napier!
    Bianca

    • paulakraemer schreibt:

      Vielen Dank! Ein wenig neidisch bin ich ja schon. Wäre auch gern wieder in dem schönsten Land der Welt! Genieß es! 🙂 Es freut mich, wenn ich dich motivieren konnte. Viel Spaß noch und ganz viel Erfolg dir beim Anfangen hihi. Liebe Grüße, Paula

  3. JassiMila schreibt:

    Hallo Paula,

    zuerst einmal meinen vollen Respekt für dein Durchhaltevermögen! 🙂
    Hat sich echt ausgezahlt – und das motiviert total!

    Ich bin über Instagramm auf dich gestoßen und habe mir gleich deinen Blog angeschaut.

    Und nun hab ich natürlich gleich mal ein paar Fragen 😛
    Du hast geschrieben, dass du dich strikt an einen Low-Carb Ernährungsplan gehalten hast, den du mit Hilfe eines Trainers gestaltet hast.
    Wo findet man so einen Trainer und wieviel kostet das?
    Außerdem würde mich interessieren, ob der Trainer dich auch während der Umsetzung des Plans begleitet bzw. unterstütz hat!

    Vielen Dank schon mal – und mach weiter so!!!! 🙂
    Liebe Grüße, Jassi

    • paulakraemer schreibt:

      Trainer findet mal in allen fitnessstudios. Da meine Familie sehr gut mit meinem befreundet ist, ist es kostenlos.. Bzw ich mache den größten Teil selbst und er schaut drüber 🙂
      Er unterstützt mich quasi in allem – also bei fragen etc.

      Liebe Grüße
      Paula

  4. Marlen schreibt:

    Hallo Paula , Ich bin sehr begeistert von dir und deinem Instagram Account mach weiter so du bist eine wunderschöne Person und darauf kannst du so stolz sein weil du es dir ja selber erarbeitet hast . Habe circa 5 Kilo anfangs durch Sport und einen Ernährungsplan abgenommen 🙂 und nach dem Urlaub bin ich grade sehr unmotiviert gewesen weiter zu machen (natürlich habe ich aber auch Muskeln aufgebaut) du motivierst mich total !! Danke dafür :))

    • paulakraemer schreibt:

      Hallo! 🙂 danke für die tollen Worte, sowas motiviert mich immer, weiterzumachen 💗 nur nicht aufgeben, erinner dich daran, was du schon tolles erreicht hast und was noch auf dich zukommen kann! Sei stolz auf dich :-*

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