HAT PAULA EIGENTLICH AUCH ZIELE?

Guten Morgen ihr Lieben,

ich hab mich schon viel zu lange nicht mehr gemeldet.. Shame on me!

Ich wusste nur leider nicht, über was ich schreiben soll, was ich euch weitergeben möchte und so weiter. Außerdem musste ich in meinem privaten Umfeld einige Dinge zurechtrücken, sodass Probleme gelöst und nicht dauerhaft vor mir hergeschoben werden konnten. Ich musste auch lernen, mit Hass bzw. Missgunst umzugehen und das hat nunmal seine Zeit gedauert.

Wie auch immer – hier bin ich: Top motiviert, voller Energie und ganz für Euch da!

Viele von Euch haben mich nach meinen Zielen gefragt. Ich gehe davon aus, dass ihr euch wahrscheinlich eher für sportliche Ziele interessiert, aber da ich das Ganze hier auch ein wenig persönlich gestalten möchte, werde ich nicht ausschließlich über sportliche Ziele reden.

Wer mich kennt, weiß, dass unrealistische Ziele total mein Ding sind. Ich weiß, dass ich vermutlich nicht alle der von mir gesetzten Ziele erreichen werde – aber das macht nichts. Ich lebe nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel.“ und dementsprechend sind hoch gesteckte, unrealistische Ziele vermutlich wichtig für mich, um meinen Weg besonders interessant und anspruchsvoll gestalten zu können.

Als ich noch geschwommen bin, war es immer mein Ziel, zu Olympia zu kommen. Klar, viele Athleten haben diesen oder einen vergleichbaren Traum. Nun, mir war zu jeder Zeit bewusst, dass dieser Traum ein Traum bleiben wird, aber es hat mir geholfen, mich jedes mal für das Training zu motivieren. Wer große Träume hat, muss sein Leben danach richten. Ich wollte also zu Olympia, also trainierte ich, bis ich nicht mehr konnte. Es gab nichts, was mich anfangs vom Training abbrachte – nichtmal irgendwelche Krankheiten.

Ich merke schon, ich schweife mal wieder aus. Nun gut, zu meinen aktuellen Zielen: Ab dem 1. September beginnt mein FSJ. Da dieses Jahr vermutlich sehr entspannt ablaufen wird, möchte ich den Fokus auf das Training und vor allem meine Ernährung setzen. Ich will wissen, was ich erreichen kann, wenn ich nicht durch stressige Ereignisse wie z.B. meine Abiturprüfungen abgelenkt werde. Versteht mich nicht falsch, ich habe zu jeder Zeit mein bestes gegeben und für mich herausgefunden, dass man trotz Schule, wichtigen Prüfungen etc. Zeit für viel Sport, Foodprep und dergleichen hat und trotzdem noch Zeit mit seinen Freunden und seiner Familie verbringen kann. Das war eine sehr wichtige Erfahrung für mich, da ich oftmals meine Freunde oder Familie vernachlässigt habe.

In diesem Jahr möchte ich also hart an mir arbeiten. Im April 2015 möchte ich wahrscheinlich das erste mal auf die Bühne gehen und bis dahin vor allem an meinen Schwachstellen arbeiten. Grundsätzlich natürlich an Fett verlieren und an Muskelmasse dazu gewinnen (aber ich denke, dieses Ziel wird mich mein ganzes Leben lang begleiten..). Ich habe ‚wahrscheinlich‘ geschrieben, weil es mein Ziel ist, man jedoch niemals 100% sicher sein kann, dass alles klappt, wie man sich das so wünscht. So ist das leider im Leben, ich werde jedoch mein allerbestes geben, das versichere ich euch!

Langfristig ist es mein Ziel, international bei den Junioren starten zu können. Ob das utopisch ist oder nicht, kann man jetzt noch nicht so gut sagen. Hier gilt jedoch das gleiche: ICH WERDE ALLES GEBEN!!

Kurzfristige Ziele sind aus sportlicher Sicht vor allem, dass ich meine Angst vor Kohlenhydraten überwinde. Dadurch, dass ich mich viel zu lange Low Carb ernährt habe, hat sich in meinem Kopf irgendwie eine riesen Abneigung gegenüber Kohlenhydraten entwickelt. Mir fiel es immer schwer, ehrlich darüber zu reden. Ich fühle mich teilweise unglaublich schlecht, wenn ich kohlenhydratreiche Nahrungsmittel zu mir nehme, aber ich zwinge mich trotzdem dazu.. Hoffentlich legt sich das schnellstmöglich.

Weiterhin möchte ich mein größtes Laster loswerden: Pepsi Light! Ich könnte das wirklich den ganzen Tag trinken, obwohl ich weiß, dass es trotz „zero calories“ eigentlich nicht gut ist. Deshalb möchte ich ausschließlich auf Wasser und ungesüßten Tee umsteigen.

Seitdem ich viel abgenommen habe, habe ich bei manchen Übungen wesentlich weniger Kraft. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine alten Kraftwerte – trotz 12kg weniger auf den Rippen – zurück zu erlangen.

Ein ganz ganz großes Ziel von mir ist es, die Welt zu bereisen, neue Sprachen zu erlernen sowie in neue Kulturen eintauchen zu können. Die Welt ist ein Buch und wer nie reist, liest nur eine Seite davon. Ich finde es so enorm wichtig, offen für neues zu sein – für andere Sprachen, andere Kulturen. Man kann nichts schlecht finden, was man nicht selbst gesehen oder ausprobiert hat. Deshalb ist mir das Reisen sehr wichtig.

Weiterhin hoffe ich natürlich, nach meinem FSJ Zahnmedizin studieren zu können.. Aber das wird schon alles gut gehen.. Hoffentlich. Andernfalls habe ich natürlich noch Plan B in petto.

Kommen wir nun nochmal zurück zu einem Teil, der Sportliches und Privates stark verbindet. Mein Ziel ist es, Leute zu inspirieren, ihnen ein Beispiel zu sein und vor allem, ihnen zu helfen. Meine Trainerlizenzen decken schon einen großen Teil ab. Ich könnte es mir aus finanziellen Gründen zwar nie vorstellen, hauptberuflich als Trainer oder dergleichen zu arbeiten, aber nebenberuflich möchte ich dies auf jeden Fall tun.

Nachdem ich lange über weitere Ziele nachgedacht habe und zu keinen weiteren wesentlichen gekommen bin, habe ich mich gefragt, was einen erfolgreichen Athleten auszeichnet. Ist es Ruhm? Talent? Oder bedeutet es, mit Talent oder einer guten Figur gesegnet zu sein? Nein. In meinen Augen zeichnet sich ein Athlet dadurch aus, dass er sich ein Ziel setzt und alles gibt, um dieses zu erreichen. Dahinter steckt pure Entschlossenheit, leidenschaftliche Hingabe und harte Arbeit. Fortschritt muss dein ständiger Begleiter sein, deshalb auch „Der Weg ist das Ziel.“.

Du musst es wirklich wollen, denn es ist harte Arbeit und erfordert Hingabe. Du wirst es schaffen, wenn du bereit bist, dafür zu arbeiten. Es geht nicht nur darum, an deinen Stärken zu arbeiten, sondern vor allem darum, deine Schwächen in das Gegenteil zu verwandeln. Es geht auch nicht ausschließlich darum, stark zu werden oder gut auszusehen. Es geht darum, an seine Grenzen zu gehen und diese zu erreichen..

„If your dreams don’t scare you, they aren’t big enough!“

Schönen Dienstag ihr Lieben,

Eure Paula

IMG_0680

4 Gedanken zu “HAT PAULA EIGENTLICH AUCH ZIELE?

  1. Jessi schreibt:

    Wow toller Post. Tolle, wahre und sehr weise Worte! Tolle Einstellung für dein junges Alter hast du! Mach weiter so und bleib genau bei dieser Lebenseinstellung! Teu teu teu beim Erreichen deiner Ziele und der Verwirklichung deiner Träume 🙂

  2. mlnesmeralda schreibt:

    Paula, du bist einfach toll. Ich folge dir so gerne und hab heute Abend deinen ganzen Blog verschlungen. Ich find dich spitze! Mach weiter so. Und wenn du jemals in Berlin bist würde ich dich super gern treffen 🙂 ❤ Viele Grüße und viel Spaß in Düsseldorf

    • paulakraemer schreibt:

      Danke Melina! Das von dir zu hören macht mich total glücklich, weil ich deine Einstellung zum Leben in vielen Hinsichten teile! 🙂 du bist wundervoll – ich melde mich auf jeden fall, sobald ich in Berlin bin (ist gar nicht mal so selten – meine Schwester schwimmt dort häufig auf Meisterschaften und ich begleite sie :)) kussi aus Düsseldorf und ein entspanntes Wochenende ❤️

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s