MUSS MAN SICH WIRKLICH SELBST BETRÜGEN? #CHEATS

Schönen Abend ihr Lieben!

„Cheaten“, was ist das eigentlich?Bildschirmfoto 2014-08-27 um 20.09.25

Spaß bei Seite.. Für die meisten von euch war diese „sinnlose“ Übersetzung des Wortes meinerseits scheinbar überflüssig. Für mich ist es aber vielmehr die einzig treffende Beschreibung des Trends, der sich im Rahmen verschiedener Diäten und vor allem mit Hilfe von sozialen Netzwerken zum Fitnesstrend entwickelt hat. Meiner Meinung nach betrügt man sich im Rahmen eines Cheats selbst. 

Unnötiges „Überfressen“ mit hochkalorischen, oftmals chemischen Nahrungsmitteln, die entweder voller Einfachzucker oder gesättigter Fettsäuren sind, halte ich für alles andere als sinnvoll. Klar, der ein oder andere scheint dies für die Seele zu „brauchen“. Aber seien wir mal ehrlich: Wenn man voll und ganz mit seinem Lifestyle, seiner (gesunden) Ernährung und sich selbst im Reinen ist, braucht man dann wirklich einen Tag, an dem man quasi all das isst, was es sonst gilt, zu vermeiden? NEIN!
Ganz klar, kann ein solches Bedürfnis nur dann entstehen, wenn man mit seinem Lifestyle unzufrieden ist. Reicht ein Cheatmeal bzw. -tag dann wirklich aus, um diese Unzufriedenheit zu beheben? Auch diese Frage ich ganz klar mit ‚nein‘ zu beantworten.

Ich muss mich eindeutig als Gegner des „Cheatens“ aussprechen. Meiner Meinung nach sollte man mit seinem Lifestyle (sofern man langfristige Erfolge erzielen möchte) so glücklich sein, dass man auch ohne cheaten auskommt. Klar, eine 180 Grad Umstellung von „ungesund“ zu „gesund“ ist niemals einfach. Ich spreche aus Erfahrung – aber es ist definitv machbar. Dein Wille muss dein stärkster Muskel sein. Ist erstmal eine Zeit vergangen – in der Regel 3-4 Wochen – hat sich der Körper an die neuen Essgewohnheiten angepasst. So genannte Cravings nehmen ab, man hat seine Sucht nach Zucker überwunden (JA, man kann abhängig von Zucker sein!) und die gesunde Ernährung sollte kein Problem mehr darstellen.
Man kann zu ALLEM gesunde Alternativen finden. Einige Beispiele: Schokolade wird ausgetauscht durch dunkle Schokolade oder – mein Favorit – Tiefkühl Himbeeren (heeaven!). Statt Weißbrot, Vollkornbrot. Wer Lust auf Eis hat, friert Bananen ein und püriert diese anschließend. Außerdem gibt es zahlreiche Rezepte für gesunde Pizza, Pasta und Burger-Varianten. Experimentiert einfach aus! Alles ist meiner Meinung nach besser, als hochkalorische Lebensmittel, welche hauptsächlich aus Zucker und gesättigten Fettsäuren bestehen.

Es ist nicht so, dass man sich alles verbieten sollte, keine Sorge. Wichtig ist nur, es nicht zu übertreiben. Viele neigen dazu, an einem Cheattag viel zu viel in sich hinein zu stopfen – ganz nach dem Motto: „Ich mache das ja sowieso nur einmal im Monat – das muss man ausnutzen.“
Ein solches Denken ist vollkommen falsch. Der Körper weiß ganz genau, wie viel er wann benötigt. Hat man keinen Hunger und isst trotzdem weiter, kann das zu Verwirrungen führen und das Hungergefühl fängt an, einen zu täuschen. Bevor ich abgenommen habe bzw. zu Beginn meiner Diät hatte ich überhaupt kein Hungergefühl, geschweige denn ein Sättigungsgefühl. Ich musste das alles erst wieder lernen. Deswegen: Falls ihr das Cheaten wirklich sooo dringend benötigt: Übertreibt es nicht und hört auf euren Körper! Lernt seine Signale richtig zu deuten.

Das „Cheaten“ ist meiner Meinung nach ganz klar zu differenzieren von den sogenannten „Refeeds“. Ziel des „Refeeds“ ist es, den Stoffwechsel zu aktivieren und auf Trab zu halten. Der ein oder andere mag so auch seine Cheatdays begründen, jedoch finde ich die Beschreibung „Refeed“ wesentlich ansprechender. Refeeds finden in der Regel gesund statt. Man versucht zum Beispiel im Rahmen einer Low Carb Diät durch die erhöhte Aufnahme von Kohlenhydraten den Stoffwechsel auf Trab zu halten und somit zu verhindern, dass dieser sich zu sehr an die geringe Kohlenhydratzufuhr gewöhnt. Ich halte Refeeds bei jeder Art von Diät angebracht, da der Stoffwechsel bei einer Diät mit Kaloriendefizit dazu neigt, „einzuschlafen“. Macht ja auch Sinn: Der Körper merkt, dass er weniger Energie in Form von Nahrung zur Verfügung hat, also läuft der Stoffwechsel auf Sparflamme. Da man jedoch genau das verhindern möchte, sind Refeeds oftmals notwendig bzw. sehr hilfreich, um weiterhin Erfolge erzielen zu können. Auch hier sollte man es jedoch nicht übertreiben und auf die Signale des Körpers achten..

Dann kann auch gar nichts schief gehen!

Eure Paula :-*

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