2014 – DAS JAHR, IN DEM ICH HERAUSFAND, WER ICH SEIN WILL

Ein Jahresrückblick – von mir für mich und selbstverständlich auch für Euch, sofern ihr euch für das langweilige Leben meiner Selbst interessieren solltet. Bringt viel Zeit mit, es wird teilweise sehr emotional und will man Emotionen in Worte fassen, so gelingt das bekanntlich (leider) nicht immer mit wenigen Worten.

Eins vorweg (falls der ein oder andere nicht zum Ende kommt!):
Danke, dass ihr immer hinter mir steht und mich auf meinem Weg verfolgt. Danke für die stets lieben Worte. Ich frage mich manchmal, womit ich das verdient habe. Ihr seid definitiv die besten. VIELEN DANK!

Fangen wir an mit Januar 2014:
Ich habE Silvester verschlafen.. Ja ja, wie langweilig, ich weiß. Ich habe mich sogar freiwillig dazu entschieden, da die Silvesterpartys der Jahre zuvor immer der größte Reinfall waren. Ich habe Silvester meistens mit Leuten verbracht, die (wie sich oftmals leider im Nachhinein herausstellte) wohl eher zu meinen falschen Freunden gehörten. Demnach habe ich Silvester bisher mit weniger schönen Erinnerungen verbunden und mich bewusst dazu entschieden, zu schlafen. So konnte wenigstens auch nichts schief gehen und sehen wir es mal so: Letztendlich ist es auch nur ein neuer Tag und sofern man selbst nichts an sich oder seiner Umgebung ändert, bedeutet ein neues Jahr auch nicht, dass ALLES PLÖTZLICH ANDERS WIRD.
Bei mir hingegen wurde alles anders als die Jahre zuvor. Im Dezember 2013 stellte ich meinen kompletten Lebensstil um. Ich ernährte mich anders, lebte bewusster und konzentrierte mich mehr auf den Sport. Aus einem „Ich gehe trainieren, wenn ich Lust und Zeit habe“ wurde zielorientiertes, regelmäßiges Training. Ich wusste nun, was ich will und tat alles dafür, mein Ziel – meine Wunschfigur – auch schnellstmöglich zu erreichen. So kam es, dass ich im Januar bereits 4kg leichter war als noch einen Monat zuvor.

Das ließ mich nicht nur bezüglich des Sports optimistisch stimmen, vielmehr wurde ich auch gänzlich zu einem positiveren und motivierteren Menschen.

Im Januar fing ich außerdem an, für mein bevorstehendes Abitur zu lernen. Ufff war das viel Arbeit. Damit hierbei mal etwas sinnvolles bei rum kommt, ein Tipp an alle, die ebenfalls kurz vor ihrem Abitur stehen: Strukturiert eure Vorbereitungen; macht euch detaillierte Zeitpläne (z.B. am 07.01. um 15:00 Uhr Mathe lernen), das hilft euch dabei, effektiver zu arbeiten. Wer sich vornimmt „diese Woche Mathe zu lernen“ schiebt es bis Sonntag Abend um 20:00 Uhr auf und ist am Ende ganz frustriert, dass er nur die Hälfte geschafft hat. Zeitmanagement ist sinnvoll!
Ich schweife wieder aus – es zählt nicht zu meinen Stärken, beim ursprünglichen Thema zu bleiben!

Ich glaube, sofern ich mich zumindest erinnere, dass der Januar sonst eher ein ruhiger Monat war. Meine Transformation und meine Abiturvorbereitungen waren im vollen Gange und damit war ich zeitlich total „ausgebucht“.IMG_0808IMG_0809

Februar:

Laut meines Fotostreams war dieser Monat überdurchschnittlich spektakulär, haha! Es fing damit an, dass ich mit meiner Tante und Schwester nach München fuhr. Dort ging es Shoppen und mein Weihnachtsgeschenk einlösen. Ich bekam eine wunderschöne Kette von Tiffany & Co. Ich LIEBE Tiffany. Das ist meiner Meinung nach jeden Cent wert und Schmuck für die Ewigkeit.IMG_0810IMG_0812IMG_0811Ansonsten hab ich mehr oder weniger viel fürs Abi gelernt. Die im Januar gefunden Motivation bezüglich des Lernens verlor ich scheinbar im Februar und das Ganze bestand eher aus „Ich muss“ anstelle von „Ich mache das für mich, für meine Zukunft“ – definitiv der falsche Ansatz! Eines muss ich aber hinzufügen: Ich habe definitiv die beste Familie – sie haben es immer wieder geschafft, mich durch spontane Shoppingaktionen oder Kartfahren aufzuheitern. DANKE!

Alles in allem bestand der Februar demnach eher aus Training, Lernen, Shoppen und Abnehmen.. Klingt dann wohl doch nicht so spektakulär wie einst angenommen.IMG_0820IMG_0819 IMG_0818 IMG_0813 IMG_0815 IMG_0814 IMG_0817IMG_0816März:

OH MEIN GOTT. Ich war so nervös. Meine schriftlichen Abiturprüfungen standen an: 07., 10. und 12. März. Ich werde das wohl erstmal nicht vergessen. Wider Erwarten liefen alle Prüfungen ziemlich gut. Ich war nie schlecht in der Schule, jedoch bedeutet das noch lange nicht, dass ich mich extrem sicher fühle, was Prüfungen angeht. Man kann immer Themen erwischen, die Einem nicht liegen. Ich hatte Angst vor Dingen, die mir noch nie zuvor passiert sind (z.B. Blackouts). ABEEER: Es war machbar. Die meisten Menschen (mich eingeschlossen) machen sich im Vorhinein sowieso immer zu viele Gedanken um alle möglichen Kleinigkeiten und sind hinterher sogar ein wenig enttäuscht, dass es doch viel einfacher war, als zuvor angenommen.IMG_0821

In diesem Monat knackte ich auch erstmals die 60kg (zumindest nach Neuseeland). Es war ein tolles Gefühl. Ich habe mich selten so stolz und wohl gefühlt. Das Training lief, die Ernährung sowieso und dann habe ich auch noch die Abiprüfungen hinter mich gebracht – besser ging es wohl kaum. Das Ganze wurde dann auch entsprechend gefeiert (für mich selbstverständlich ohne Alkohol, da Diät und Alkohol nicht ganz zusammen passen). Abi Party, Shisha Bars und so weiter. Normalerweise gehe ich sehr selten feiern, da es mich gänzlich aus meinem Rhythmus wirft, aber in diesem Monat hat es sich definitiv angeboten und ich bereue keine Sekunde. Es war schön! 🙂

Was noch geschah?! Für euch vielleicht eher banal, aber für mich von großer Bedeutung: Ich zog erstmals alte Klamotten an und stellte fest, dass mir fast alles VIEL zu groß war. Ein unglaubliches Gefühl. Ich war so glücklich.

Der März gehört zu einem der stressigsten, aber schönsten Monaten in meinen bisherigen Leben. Es passierte unglaublich viel auf einmal und ich bin auf das, was ich in diesem Monat erreichte, stolz.     IMG_0824 IMG_0825 IMG_0826 IMG_0827 IMG_0828 IMG_0829 IMG_0830 IMG_0831 IMG_0832 IMG_0833  April:

FIBOOOO – Ahhh das war so geil (ich hasse das Wort eigentlich..). Julius, ein Freund von mir, und ich machten uns ganz früh morgens auf den Weg nach Köln. Es war so unbeschreiblich toll. Tausende Menschen auf einem Fleck, die genau dieselben Interessen haben wie du. Die Fibo hat mich dermaßen motiviert, dass ich danach (abends um 23 Uhr oder so) sogar nochmal ins Gym rannte.
Mein Highlight war auf jeden Fall, dass ich Dana Linn Bailey getroffen habe. Diese Frau ist für mich schon jetzt eine Legende. Ihre Einstellung, ihr Körper, alles. Ich liebe sie und hätte ernsthaft fast vor Freude geweint, als ich sie gesehen habe. Ich komm schon gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus. Der Tag in Köln war perfekt (wie sagt man so schön „Kein Mensch ist perfekt, aber das Leben manchmal“ – an diesem Tag war es das, wirklich). Ich freue mich schon RIESIG auf die Fibo 2015.

Im April ging es außerdem nach Florida. Mein ehemaliger Schwimmverein fliegt dort jedes Jahr zum Trainingslager hin. Ich hatte Glück und wurde mitgenommen. Vor Ort betreute ich dann einige Schwimmer im Krafttraining und hatte vor allem unheimlich viel Spaß.
Das Wetter war der Wahnsinn (ich meine, wer ist nicht gerne braun gebrannt im Frühling?!). Nicht zu vergessen ist natürlich das Shopping und die Supplement Shops. Ich dachte echt, ich wär im Himmel. Ich kaufte zu viele Questbars, zu viele Sportklamotten, Unterwäsche und und und. Von allem viel zu viel, aber Frau braucht viel. Schließlich hat Frau nie was zum Anziehen.
Für mich ist die Reise nach Florida definitiv ein weiteres Highlight meines Jahres 2014 (wenngleich ich dort eigentlich jedes Jahr bin). In Florida hatte ich außerdem Geburtstag – ich wurde 17 Jahre alt. Zur Feier des Tages dachte ich mir, ich gönn mir mal was. Das erste Cheatmeal seit Beginn meiner Diät im Dezember und irgendwie war ich total enttäuscht. Es schmeckte mir nicht mal richtig, war mir irgendwie zu süß. Ja ja, so ändern sich die Geschmacksnerven (falls das überhaupt geht!).

Kurz nach Florida veröffentlichte ich mein Transformationbild. Ich hatte total Angst davor. Es klingt banal, aber ich konnte mich weder mit dem alten Körper, noch mit dem „neuen“ Ich wirklich identifizieren. Ich schämte mich unglaublich für mein Vorher Bild und es fiel mir schwer, mich mit dem „neuen“ Ich zu zeigen. Ich besaß noch das nicht vorhandene Selbstbewusstsein von vorher. Außerdem fiel es mir schwer, Lob anzunehmen und manchmal sah ich mich noch mit 10kg mehr im Spiegel. Das war natürlich der größte Schwachsinn, aber so dachte ich nunmal.

Ich muss sagen, dass es extrem schwer ist, zu akzeptieren, dass man etwas aus sich gemacht hat. Zumindest finde ich es schwer. Wenn ich zurückblicke, sehe ich, was ich für Fortschritte gemacht habe und bin stolz. Wenn ich jedoch in den Spiegel gucke, sehe ich, was ich noch alles tun muss, was mir fehlt, um „zufrieden“ zu sein. Wobei Zufriedenheit vermutlich ein Zustand ist, den ich nie erreichen werde. Ich bin chronisch unzufrieden mit mir, und doch glücklich.
Na ja, ich realisierte dennoch, dass ich im April 11kg leichter war, als 5 Monate zuvor. Das war toll und ich bekam Komplimente von vielen. Erstmals schienen die Leute mein Vorhaben „Bühne“ nicht mehr zu belächeln. Mission accompolished, jawohl!IMG_0850 IMG_0851 IMG_0852 IMG_0853 IMG_0854 IMG_0855 IMG_0856 IMG_0858 IMG_0859 IMG_0860 IMG_0861 IMG_0834 IMG_0839 IMG_0840 IMG_0841 IMG_0842 IMG_0844 IMG_0846 IMG_0847 IMG_0849Mai:

Meinen Erinnerungen zufolge geschah in diesem Monat nicht besonders viel. Die letzten zwei Wochen Schule fanden statt, wovon eine Woche Mottowoche war. Meiner Meinung nach ist das immer ein ziemlich lustiges Event. Ich fand es jedoch schade, dass nur ein kleiner Teil meines Jahrgangs letztendlich mitgemacht hat.
Im Mai bekam ich auch mein Auto – der ein oder andere fragt sich sicherlich, wieso schon mit 17?! Nun ja, wir bekamen ein super Angebot und mussten einfach zuschlagen. Gefreut habe ich mich unglaublich darüber und ich kann es kaum abwarten, ab April allein damit durch die Gegend zu cruisen.
Ansonsten lernte ich im Mai nur noch für meine mündlichen Abiprüfungen (Physik und Deutsch), verbrachte viel Zeit mit Freunden und trainierte selbstverständlich ganz fleißig. Alles in allem war es ein entspannter, aber schöner Monat.IMG_0876 IMG_0877 IMG_0878 IMG_0879 IMG_0880 IMG_0862 IMG_0863 IMG_0864 IMG_0865 IMG_0866 IMG_0867 IMG_0869 IMG_0870 IMG_0871 IMG_0872 IMG_0873 IMG_0875Juni:

Gleich zu Beginn des Monats standen meine mündlichen Prüfungen an. Mensch, ich hatte vielleicht Angst. Es war fast schlimmer als vor den schriftlichen Prüfungen, schließlich lässt sich etwas gesagtes nicht rückgängig machen. In einer Klausur kann man wenigstens nachdenken, durchstreichen und noch einen Versuch starten.
Aber auch hier: Falscher Alarm – alles lief super und entspannt. Glücklich und ganz zufrieden genoss ich den Rest des Monats (und die vielen Sonnenstrahlen!).

Ende Juni bekam ich mein Abizeugnis und betrat zum vorletzten Mal das Schulgebäude (zumindest für das Jahr 2014). Ihr seht es selbst: Erleichterter habe ich mich selten gefühlt. Schließlich war es endlich geschafft und die Lernerei war vorerst beendet.IMG_0881 IMG_0882 IMG_0883 IMG_0884 IMG_0885 IMG_0886 IMG_0887Juli:

ABIBALL, ABISTREICH, FREIHEIT. So ungefähr lässt sich der Monat zusammenfassen. Ich bin, um ehrlich zu sein, kein großer Fan von Events wie Abibällen oder dergleichen. Das ist eine riesen Show für nichts. Klar, wir sind nun Abiturienten, aber wirklich erreicht hat noch keiner von der scheinbaren Elite irgendetwas. Meiner Meinung ist erst das, was kommt, was wirklich zählt. Das Abitur ist deine Eintrittskarte und deine Entscheidungen, die du danach triffst, werden dir entweder Wege eröffnen oder eben nicht.

Im Juli standen für meine Schwester außerdem die Junioren Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen in Zagreb (Kroatien) an. Zusammen mit meinem Vater, ihrem Trainer und zwei Freundinnen reisten wir ihr nach. Schon im Vorhinein war ich unglaublich stolz auf sie. Sie lebt für den Sport und hat einen sehr ähnlichen Ehrgeiz wie ich. Die Reise dahin war wunderschön. Neben dem Wettkampf, waren wir noch ein wenig Shoppen, haben uns die Stadt angesehen und lecker gegessen. Um ehrlich zu sein, hätte ich nie gedacht, dass Zagreb eine so tolle Stadt ist. Wenn ihr also nach einem neuen Reiseziel sucht: Fahrt dort hin – es lohnt sich!

Der Monat war ansonsten auch nur geprägt von dem ein oder anderen Roadtrip mit meiner besten Freundin, Training und gutem Essen. Die einfachsten Dinge sind meistens die schönsten.

Ach und noch etwas: Soweit ich mich richtig entsinne (haha) wurden wir in diesem Monat Fußballweltmeister! Oh Gott, ich konnte es kaum glauben und finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr solche Events die gesamte Nation zusammenschweißen. Von mir aus könnte jedes Jahr Derartiges stattfinden. Alle scheinen glücklicher und friedlicher zu sein.IMG_0888 IMG_0889 IMG_0890 IMG_0891 IMG_0892 IMG_0893 IMG_0894 IMG_0895 IMG_0896 IMG_0897 IMG_0898 IMG_0899 IMG_0900 IMG_0901 IMG_0904 IMG_0905 IMG_0906August:

URLAUB!! Zusammen mit meiner Familie fuhr ich im August an den Gardasee nach Italien. Glücklicherweise hatte unser Hotel ein super Fitnessstudio, sodass ich mein Training weiterhin durchziehen konnte. Für mich bedeutet Urlaub nicht, dass ich meinen Lebenstil vernachlässige. Ich versuchte, mich weiterhin an eine gesunde Ernährung zu halten und mein Training normal zu gestalten. Was ich allerdings im Urlaub sein ließ: Tracken. Ich ließ Makronährstoffe, Makronährstoffe sein und stellte fest, dass ich intuitiv doch ganz gut essen konnte. Ich halte es für unglaublich wichtig, zu wissen, dass man auf seinen Körper und dessen Hunger- bzw. Sättigungsgefühl vertrauen kann, ohne zu- oder abzunehmen. Durch die ganzen Kontrollinstanzen, die helfen, meine Ziele bestmöglich zu erreichen, verliert man manchmal das Gefühl für das, was der Körper gerade wirklich braucht. Deshalb finde ich es gut und wichtig, dass man zumindest zwei Wochen im Jahr intuitiv isst und auf sein Gefühl vertraut.

Im August ging es außerdem mit meiner besten Freundin nach Roermond und Düsseldorf zum Shoppen. Es war sososososo schön. Das Hotel war unglaublich empfehlenswert und Düsseldorf ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich bin so dankbar, einen Menschen wie meine beste Freundin im Leben zu haben. Sie gibt mir unglaublich viel Kraft und ich kann mit ihr über alles reden. Deshalb (falls du es liest): Danke dafür, dass ich dich kennen darf und dich stets an meiner Seite habe.

Ansonsten war der August ebenfalls sehr entspannt. Die Zeit zwischen Abi und Beginn meines FSJs schien unendlich lang, war auch super entspannt, jedoch könnte ich mich daran nicht gewöhnen. Ich brauche einen strukturierten Tagesablauf. Dieses „in den Tag hinein leben“ ist leider gar nichts für mich.

Ach, da war noch was: Der erste Formcheck mit meinem Betreuer für die Wettkampfvorbereitung. Er war sehr zufrieden, maß meine Hautfalte und gab mir unglaublich viel Motivation mit auf den Weg. Bis Ende des Jahres sollten 2mm Hautfalte runter bei gleichem Gewicht – machbar.IMG_0907 IMG_0910 IMG_0911 IMG_0912 IMG_0913 IMG_0914 IMG_0915 IMG_0916 IMG_0917 IMG_0918 IMG_0919 IMG_0920 IMG_0921 IMG_0922 IMG_0923 IMG_0924 IMG_0925 IMG_0926 IMG_0927 IMG_0928 IMG_0929 IMG_0930 IMG_0931 IMG_0908September:

Mein FSJ begann. Ich merkte schnell, dass mir die Arbeit auf Dauer nicht den größten Spaß erbringen würde. Das FSJ mache ich im Schwimmverein; ich betreue dort Kinder verschiedenen Alters. Ich sammle zwar zahlreiche Erfahrungen, allerdings würde ich viel lieber etwas machen, dass mich geistig ein wenig mehr fordert. Zum Glück mache ich das Ganze „nur“ ein Jahr lang und sehen wir es mal positiv: Die Hälfte ist geschafft! (Da kommt der Optimist in mir doch einmal raus, haha!)

Im September fand außerdem das erste Seminar von meinem Träger, der Sportjugend Hessen, statt. Wir waren in Frankfurt, machten viel Sport und lernten einiges über den Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

Bevor ich es noch vergesse: Ein weiteres Highlight war definitiv Mr. Olympia. Meine Trainerin wurde 2. in ihrer Klasse – ein unglaublicher Erfolg. Sie ist ein riesen Vorbild und eine noch viel größere Inspiration für mich. Es gibt kaum eine Person auf der Welt, der ich mich Respekt zolle als ihr!

Ansonsten war ich im September sehr erfreut darüber, dass ich endlich wieder einen geordneten Tagesablauf hatte. Deshalb machte ich in diesem Monat auch nichts außergewöhnliches. Training, gut essen, Freunde und arbeiten reichten vorerst völlig aus.IMG_0932 IMG_0933 IMG_0934 IMG_0935 Processed with MoldivOktober:

Komischerweise habe ich so gut wie keine Erinnerung an diesen Monat. Wahrscheinlich ist nichts besonders spektakuläres passiert.
Anfang des Monats hatte ich lediglich ein Shooting mit Head Deutschland. Zusammen mit einigen Schwimmern der SG ACT/ Baunatal durfte ich die neue Kollektion für Head shooten. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und mir zudem gezeigt, wie anstrengend 5h Posing sein können.

Außerdem stand das zweite Seminar im FSJ an und ich begann mit meiner Ausbildung zum Trainer beim DFLV. Diese Seminarwochen sind für mich purer Stress und ich bin jedes Mal verdammt froh, wenn diese vorbei sind.Processed with Moldiv IMG_0938 IMG_0939 Processed with Moldiv IMG_0941 Processed with Moldiv IMG_0943 IMG_0944 Processed with Moldiv IMG_0946November:

Der November.. definitiv ein sehr emotionaler Monat für mich. Wieso weiß ich auch nicht so genau. Ich hatte einige schlechte Tage, auf die zum Glück Gute folgten. Aufgrund der vielen schlechten Tage, die eher von Pessimismus geprägt waren, machte ich nichts besonders Tolles im November. Ich trainierte gut, aß nach Plan und vegetierte einfach für mich hin. Solche Phasen kennt, denke ich, jeder.

Ende November gab es jedoch ein kleines Highlight für mich: Ich fuhr mit meinen Trainern zur Hessen und Rheinland-Pfalz Meisterschaft zum Zuschauen. Es war total schön und ich verliebte mich nochmal erneut in den Sport. Wettkämpfe live mitzuerleben ist auf jeden Fall nochmal besser, als diese online bzw. via Livestream zu verfolgen.IMG_0947 Processed with Moldiv IMG_0950 Processed with MoldivDezember:

Im Dezember bestand ich die erste Prüfung meiner Trainerlizenz und ein weiterer Teil meiner Ausbildung begann. Außerdem bekam ich ein supercooles Angebot, wovon ihr im kommenden Jahr erst erfahren werdet!

Neben der Vorfreude auf das neue Jahr und die damit verbundene Wettkampfvorbereitung geschah im Dezember nicht allzu viel. Wie immer trainierte ich fleißig und optimierte die Ernährung weiterhin. Gegen Ende Dezember folgte dann erneut ein Formcheck, um zu sehen, ob ich die angepeilten 2mm verloren habe. Das Ergebnis: 5mm weniger und 2kg leichter. Gute Voraussetzung für die bevorstehende Diät.

Weihnachten verbrachte ich in Würzburg bei meiner Familie. Wenngleich ich hierfür viel Kritik einstecken musste, aß ich über die Feiertage komplett clean. Es kam für mich einfach nicht infrage nur aufgrund von Weihnachten meinen Lifestyle zu vernachlässigen, zumal es Anfang Januar bereits mit der Wettkampfvorbereitung losgeht.Processed with Moldiv IMG_0955 IMG_0956 IMG_0957 IMG_0958 Processed with Moldiv IMG_0960 Processed with Moldiv IMG_0962 IMG_0963 Processed with Moldiv IMG_0965 IMG_0966 IMG_0967 IMG_0952

Nun ist der letzte Tag des Jahres 2014 angebrochen. Für mich war dieses Jahr eines der wichtigsten, prägendsten und emotionalsten Jahre meines bisherigen Lebens. Ich lernte unglaublich viel: Was es heißt, nie aufzugeben. Dass man immer etwas riskieren muss, um glücklich zu werden. Dass man Freundschaft nicht erzwingen kann und dass es immer Leute geben wird, die dir dein Glück nicht gönnen. Was es bedeutet, ich selbst zu sein und herauszufinden, wer „ICH SELBST“ überhaupt ist. Ich lernte, dass Erfolg und Misserfolg nah beieinander liegen, aber auch, dass man alles erreichen kann, wenn man hart dafür arbeitet und niemals aufgibt. Ich hoffe, dass meine Träume 2015 in Erfüllung gehen. Ich arbeite hart dafür und werde nicht aufgeben bis ich an meinen Zielen angekommen bin.

Auf diesem Weg noch einige Worte an euch: Kommt gut ins neue Jahr, nehmt euch nichts Unerreichbares vor, sondern lieber viele kleine Dinge, die man zumindest in absehbarer Zeit erreichen kann. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr.    

Bis nächstes Jahr! Eure Paula

7 Gedanken zu “2014 – DAS JAHR, IN DEM ICH HERAUSFAND, WER ICH SEIN WILL

  1. Claudia schreibt:

    Paula, ich liebe dich und bin ganz arg stolz auf dich 😘
    Wie schön von dir, ich wurde in deinem bewegendem letzten Jahr erwähnt sogar mit Fotos 😘

  2. Kristian schreibt:

    Hey Paula,

    Wünsche dir erst mal ein frohes neues Jahr und viel Erfolg für die anstehenden Wettkämpfe. Ich bin zufällig über deine Seite gestolpert und finde es Super wie offen und ehrlich du über dein Leben schreibst. Ich glaube das du mit deiner Seite viele Menschen motiviert.

    Weißt du denn schon was du nach deinen freiwilligen sozialen Jahr machen möchtest? Hast du schon konkrete Pläne für 2015?

    Liebe Grüße
    Kristian

  3. Mara schreibt:

    Hi Paula, vielen vielen Dank für so einen tollen und ehrlichen Post. Ich hab ihn wirklich unglaublich gerne gelesen und bin so stolz auf das, was du erreicht hast! Einfach nur motivierend zu sehen, wie du alles unter einen Hut bringst und daran festhältst, was dir wichtig ist. Ich wünsche dir ein super schönes Jahr, freue mich auf kommende Posts und wünsche dir ganz ganz viel Erfolg für deinen Wettkampf – bin schon total gespannt darüber in Zukunft zu hören. Ganz viele liebe Grüße, Mara

    • paulakraemer schreibt:

      Danke für die lieben Worte! 🙂 ich wünsche dir ebenfalls alles Liebe und Gute für dieses Jahr – bleib dir selbst treu und vergiss nie, Dinge zu tun, die dich glücklich machen. Liebe Grüße ❤️

  4. Tiia Mäki-Kala schreibt:

    It would be so nice, if you could write in English because I personally think you are the most inspiring human I have pumped into. I found you on Instagram and I loove love your texts in your photos! It always makes me think! Keep up the good work, your progress will pay off !! 🙂

  5. Sandra schreibt:

    Wow da klingt ja nach einem aufregenden Jahr.. Ich bin momentan auch im Abi Stress und bewundere dich echt total, wie du es geschafft hast Abi und Sport und Ernährung auf die Reihe zu bekomen.. Ich selbst hab irgendwie für nichts anderes außer der Schule mehr zeit, dementsprechend ernähre ich mich zu 50% von Süßigkeiten und raube mir die Zeit für meine tägliche Sportstunde.. (geht auch nur, wenn ich bis dahin mit dem Lernen fertig bin)
    Ich frag mich schon die ganze Zeit, ob du denn eine Klasse übersprungen hast, ich meine 17 und schon Abi und trotzdem so reif.. Respekt..
    Ich persönlich bin ein großer Fan von dir, ich bewundere dich wirklich.. Mach weiter so.. 🙂
    Ich hoffe, dass ich, wenn der ganze Stress vorbei ist auch endlich Zeit finde so richtig meine -jetzt noch vernachlässigten körperlichen Ziele – erreichen werde.. 😉

    • paulakraemer schreibt:

      Wow, danke für die lieben Worte!! 🙂 ja, ich habe eine Klasse übersprungen. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinen Prüfungen und deinen Vorhaben für dieses Jahr 🙂

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