DIET LOG #1

Hallo ihr Lieben,

obwohl ich während meiner Wettkampfvorbereitung bzw. der finalen Phase nicht gebloggt habe, habe ich dennoch fleißig geschrieben. Das Schreiben ist für mich Therapie. Es hilft mir, Dinge zu verarbeiten, zu realisieren und besser mit bestimmten Situationen umzugehen. Deshalb dachte ich, dass ich zumindest Auszüge aus diesem kleinen „DIET DIARY“ mit euch teilen werde. Es sind teilweise sehr persönliche Texte, die sich nicht ausschließlich um den Sport drehen – einfach Gedanken, Gefühle, Emotionen, die ich versucht habe in den entsprechenden Situationen in Worte zu fassen. Ich hoffe, es gefällt euch! Lasst mich wissen, falls ihr mehr davon lesen wollt. Falls nicht, dann selbstverständlich auch.

„Das Leben passiert einfach. Man kann so viel und so weit im Voraus planen, wie man möchte, aber manchmal ändern sich die Umstände – die Rahmenbedingungen – ganz plötzlich, sodass Dinge, die man einst plante, ganz anders geschehen. Und das ist meiner Meinung nach überhaupt nichts Schlechtes – im Gegenteil: Wir verändern uns und lernen neue Menschen kennen. Wir lernen das Leben kennen und finden heraus, wer wir sind und für was wir stehen. Wir lernen im Laufe des Lebens, dass wir unsere Träume zu jeder Zeit in die Wirklichkeit umsetzen können und sollten. Manchmal sollte man nicht zu viel im Voraus planen. Man sollte das Leben nehmen, wie es kommt und teilweise die Spontanität herrschen lassen. Denn nur so findet man sich an Orten wieder, an denen man sich nie vorstellen konnte, zu sein.

Nur so wird man mutig und oftmals bedarf es einiges an Mut, um das Leben wirklich zu leben. Ich wollte IMMER Medizin bzw. Zahnmedizin studieren. Es erschien mir fast so, als sei es meine Berufung, irgendwann in die Fußstapfen meines Vaters zu treten. Ich wollte Menschen helfen und sie auf jene Art und Weise „heilen“. Für mich kam es kaum infrage, zu überlegen, was ich wirklich kann bzw. was mir liegt. Doch auf meiner kleinen Reise durchs Leben lernte ich, dass ich mehr bin als die bloßen „Fußstapfen meines Vaters“. Ich bin ich und ich darf Dinge riskieren. Nur, weil sich so manches bewährt hat (der Beruf meines Vaters zum Beispiel), heißt es noch lange nicht, dass andere Dinge nicht funktionieren können. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“, heißt es doch so schön, oder nicht?!
Und so findet man mich hier: Inmitten der Anfängen meiner nächtelangen Schreibmarathons und auf dem besten Weg, mich selbst zu finden. Der Ein oder Andere mag sich fragen, über was ich schreiben möchte in meinen jungen Jahren. Über das Leben, ganz einfach.
Das Leben ist so unglaublich komplex und es kann meiner Meinung nach nie genug Input darüber geben. Ich weiß, dass zahlreiche vor mir versuchten, das Leben in Worte zu fassen. Die meisten waren alt und erfahren und beschrieben das Leben aus der Sicht jener Person, die es bereits weitestgehend hinter sich gebracht hat. Vielleicht ist eine solche Betrachtung des Lebens sinnvoller und lehrhafter, aber ist sie denn authentisch?
Vermutlich bin ich bloß ein junges, unerfahrenes und naives Mädchen, das das Leben lieben lernte und nun vor lauter Emotionen versucht, ihr Glück in Worte zu fassen.
Das Leben ist sicherlich nicht immer einfach, aber es ist unglaublich lebenswert. Mit meinen 18 Jahren habe ich bereits unglaublich viel lernen dürfen. Ich weiß, was es heißt, am Boden zu sein – mental, sowie körperlich. Ich weiß aber auch, wie wichtig es ist, wieder aufzustehen und vor allem, dass es essentiell ist, sein Leben lieben zu lernen und seine Träume zu verwirklichen. „Remember to love life and life will love you right back.“

Denn manchmal passiert das Leben einfach und man findet sich an Orten wieder, an denen man sich nie vorstellen konnte, zu sein und tut Dinge, die man sich niemals hätte erträumen können.

Die Bühne – mein Ziel – hätte ich mir noch vor wenigen Monaten niemals zugetraut. Ich habe es dennoch riskiert und auf voller Länge gewonnen. Nicht an Pokalen oder Titel, nein! Ich habe an Erfahrung, Selbstbewusstsein und Lebensfreude dazu gewonnen. Ich  bin glücklich; glücklicher als nie zuvor und das sind Dinge, die mir keiner nehmen kann. Viel wichtiger als Ruhm, Anerkennung und Zuspruch ist das Gefühl, mit sich zufrieden zu sein und erleben zu dürfen, dass es sich lohnt, etwas zu riskieren. Manche Dinge muss man tun. Für sich. Egal, wie sehr alle Anderen versuchen, dich davon abzuhalten.“

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Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag! Eure Paula :-*

4 Gedanken zu “DIET LOG #1

  1. MissGetaway schreibt:

    Richtig schöner Post du süße Maus. Ich finde du hast das ganze so verdient – mach weiter so ❤

    Love, Kerstin

  2. Julia schreibt:

    Ich lese Deinen Blog so gerne. Der Text ist so schön und es kommt so echt rüber was du da schreibst.
    Wenn es mir nicht gut geht oder es mir an der nötigen Motivation fehlt, bist du die beste Adresse die mich wieder auf den richtigen Weg führt.
    Dank dafür liebe Paula. 💕
    Du hast das alles mehr als verdient. Jemand der so stark für seine Ziele kämpft hat auch eine Belohnung verdient.

  3. juliaahe schreibt:

    Ich lese Deinen Blog so gerne. Der Text ist so schön und es kommt so echt rüber was du da schreibst.
    Wenn es mir nicht gut geht oder es mir an der nötigen Motivation fehlt, bist du die beste Adresse die mich wieder auf den richtigen Weg führt.
    Dank dafür liebe Paula. 💕
    Du hast das alles mehr als verdient. Jemand der so stark für seine Ziele kämpft hat auch eine Belohnung verdient.

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