WIE ÖFFENTLICH SOLLTE MAN SEIN LEBEN GESTALTEN?

Hallo ihr Lieben,

ich habe so unfassbar lange mit mir gerungen, einen solchen Post zu veröffentlichen. Um genau zu sein, schreibe ich nunmehr seit letztem Jahr im April daran. Das war der Monat, in dem meine ersten Wettkämpfe stattfanden und in dem mir eine Möglichkeit gegeben wurde, die ich ausschlug. Wie dem auch sei – gestern sah ich Snaps der CEBIT in Hannover. Diese Snaps handelten – wie es der Zufall so wollte – von Snapchat und mir wurde bewusst, wie öffentlich Apps wie Snapchat, VLOGs auf Youtube und dergleichen das Leben der Betreibenden machen. Deshalb dachte ich, es wäre an der Zeit, mich doch diesem Post zu widmen; ganz nach dem Motto „Step out of your Comfortzone“ und teile deine (vermeintlich untypischen) Gedanken.

Popularität oder „wie öffentlich sollte man sein Leben gestalten“.

Wir leben in einer Welt, die uns die Möglichkeit gibt, das Leben Anderer durch soziale Netzwerke hautnah mitzuerleben. Manchmal denkt man, man würde eine Person kennen, wie man sonst nur seine besten Freunde kennt, obwohl man ihnen nur im Internet folgt. Es ist fast schon gruselig, wie viel und vor allem wie intensiv wir das Leben Anderer mitverfolgen können.
Manchmal ist mir das Ausmaß dessen gar nicht richtig bewusst. Als ich vor Kurzem einer Freundin davon berichtete, wie mein Trip nach Stuttgart zur Vorbesprechung bzw. Planung meines Wettkampfbikinis war, entgegnete sie mir, dass sie das schon alles wüsste.. Sie habe meinen VLOG gesehen. Verrückt, oder?!

Ich teile Dinge mit der Welt, die ganz normal sind, alltägliches halt. Das merkwürdige daran ist, dass ich damit ziemlich viele Menschen anspreche. Mir geht es jedoch genauso: Ich folge Menschen und erlebe ihr Leben Side by Side durch die verschiedenen Apps und bin fasziniert von ihrem Alltag. Es entertained mich, zu sehen, dass Andere auch nur Menschen sind und neben dem scheinbaren Ruhm oder Hype um ihre Person auch noch etwas wie „Alltag“ kennen. Das gibt ein Gefühl von Verbundenheit.

Dennoch stellt sich mir die Frage: Muss man alles mit der Welt teilen? Ich lege viel Wert darauf, ehrlich zu meiner Community zu sein. Man darf wissen, wenn ich glücklich bin. Man darf aber auch wissen, wenn es mir nicht so gut geht. Letzteres versuche ich jedoch nicht in einem so großen Ausmaß zu offenbaren, weil ich motivieren möchte.
Jeder Mensch durchlebt Höhen und Tiefen. Ich versuche Rückschläge positiv zu betrachten und mich nicht zu lange daran aufzuhängen. Wenn ich traurig bin, brauche ich Zeit für mich. Deshalb würde es nie für mich infrage kommen, solche Tiefpunkte LIVE auf Snapchat zu teilen. Darüber schreiben ist okay, sofort die Kamera auf mich zu halten, um ja keine Sekunde zu verpassen, für mich hingegen nicht. Wie steht ihr dazu?

Soll der Mensch immer „durchsichtiger“ werden? Muss man, nur weil man 34285376 Follower hat, ALLES mit der Öffentlichkeit teilen?

Ich bevorzuge es, Dinge für mich zu behalten. Meine Beziehung, meine Familie, meine Freunde. Zu viel Öffentlichkeit kann meiner Meinung nach großen Schaden verursachen und manche Dinge sind mir viel zu wichtig, um sie (für soziale Netzwerke) aufs Spiel zu setzen. Ist eine derartige Ansicht falsch und nicht mehr zeitgemäß? Wie seht ihr das? ICH BIN GESPANNT!

EURE PAULA xx

P.S.: SCHAUT MAL – passend zum Thema „Öffentlichkeit“ war ich diese Woche in der Zeitung! Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. IMG_2304

Und by the way, OATS gehen einfach immer!

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Dieses Mal habe ich ganz simple 50g Oats in 300ml kochendem Wasser aufquellen lassen, 30g meines Lieblingswheys von WEIDER in der Geschmacksrichtung Stracciatella untergerührt und das Ganze nochmal bei 600 Watt für 2 Minuten in die Mikrowelle gegeben. Zimt oder Bourbon Vanille drüber, bei Bedarf süßen und genießen! 🙂

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