LIFE UPDATE

Hallo ihr Lieben!

Ich sitze gerade im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Deutschland aus Lissabon. Ich habe die vergangenen Tage dort mit meinem Sponsor verbringen dürfen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die letzten Wochen einfach waren. Das waren sie nicht. Insbesondere die vergangen drei Wochen waren sehr sehr kräftezehrend und ermüdend.

Ich möchte deshalb einen kleinen Einblick in diese drei Wochen meines Lebens geben und euch Teil des Emotionswirrwarrs werden lassen.

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THROWBACK TO APRIL 30th 2016: Aufgrund von privaten Problemen und Stress war die Hessenmeisterschaft dieses Jahr für mich kein besonders schönes Ereignis. Und trotzdem bin ich verdammt dankbar. Dankbar, dass ich auf der Bühnen stehen durfte, dass ich von ProSieben an diesem Tag begleitet wurde, dass zwei Freundinnen von mir extra vorbeigeschaut haben, dass ich mit meinen Freunden – meiner zweiten Familie, der Bodybuildingfamilie, wieder vereint war und dafür, dass ich wieder einmal ein paar von euch treffen konnte. Das Leben ist nicht immer perfekt, es sind die Menschen und kleinen Dinge, die es perfekt machen.

Ich war ziemlich traurig, müde und kaputt als ich am Morgen auf der Meisterschaft eintraf. Ich rechnete nicht damit, dass der Tag schön werden würde, aber ich wollte ihm eine Chance geben. Wollte mich von meiner schlechten Stimmung ablenken und obwohl ich dachte, dass das nicht möglich sein würde, gab ich dem Tag eine Chance. Irgendwie. Vielleicht lag es auch daran, dass ich gar keine Kraft mehr hatte, um weiterhin schlecht drauf zu sein. So nahm der Tag also seinen Lauf und ich war so wahnsinnig überrascht. Menschen, von denen ich dachte, sie würden mich nicht leiden können, haben sich rührend um mich „gekümmert“; waren für mich da, als ich jemanden gebraucht habe und haben mir zugehört, während ich von Sorgen, Ängsten und Problemen sprach – unabhängig vom Sport. Und das, obwohl sich an diesem Tag eigentlich alles um den Sport drehen sollte.

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Ich habe Tränen in den Augen während ich das hier schreibe. Ich bin überwältigt von meinen Gedanken. Man kann sich manchmal wahnsinnig in Menschen täuschen. Manchmal hat man Vorurteile oder steckt Andere in Schubladen. Vermutlich tun das auch einige mit mir.

Aber genau das sollte man nie tun. Menschen sind meistens anders, als man denkt. Ganz anders und man wird sie erst richtig kennenlernen, wenn man ihnen eine Chance gibt. So wie ich dem Tag der Hessenmeisterschaft eine Chance gab.

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Und meistens kommt alles immer ganz anders, als man denkt. Der Tag zum Beispiel wurde unvergesslich – nicht unbedingt deshalb, weil er besonders schön war, nein. Viel mehr werde ich mich immer an den Moment zurückerinnern, in dem mir bewusst wurde, dass man sich oftmals in Menschen täuscht und dass kein Mensch der Welt in Schubladen gehört. An den Moment, in dem ich realisierte, dass man seine Laune durch seine Gedanken steuern und ändern kann und dass Freude und Glück alles eine Frage der Einstellung sind.

Vielleicht war ich an jenem Tag einfach zu emotional und nahm alles viel intensiver wahr als sonst und vielleicht habe ich auch nur deshalb solche Erfahrungen machen können, dennoch bin ich so unglaublich dankbar. Für diesen Tag, die Menschen um mich herum und dafür, dass sich seitdem meine Einstellung gegenüber vielen Dingen schlagartig änderte.

Nach der Hessenmeisterschaft ging es für mich schon in die finalen Vorbereitungen für die Europameisterschaft in Santa Susanna. Der Flieger war schon für Mitte der Woche angesetzt und alles in allem waren die Tage davor sehr stressig. Durch die lange Diät ging nach und nach meine Konzentrationsfähigkeit flöten und viel Arbeit blieb liegen. Zwanghaft versuchte ich zumindest einen Teil aufzuarbeiten. Das nahm ich mir auch für die Zeit in Spanien vor, was allerdings relativ erfolglos war. Stattdessen genoss ich die Zeit vor Ort so gut es ging. Ein Fazit über meine Zeit dort findet ihr auf Youtube. Darüber folgt aber auf jeden Fall nochmal ein gesonderter Post. Alles in allem war die Zeit in Spanien eine der emotionalsten meines Lebens. Ich war unglaublich glücklich und die Erinnerungen an die paar Tage dort zaubert mir stets ein Lächeln ins Gesicht.
Zurück aus Spanien bedeutete gleichzeitig zurück an den Schreibtisch, um die virtuellen Papierstapel aufzuarbeiten. Der Stoff in der Uni und die zahlreichen Mails werden ja auch nicht weniger, ganz im Gegenteil. Ich habe jede freie Minute gearbeitet, trainiert und versucht, private Probleme zu lösen. Am Donnerstag ging es dann schließlich schon wieder zum Flughafen in das wunderschöne Lissabon. Jetzt ist Sonntag, ich sitze im Flieger zurück nach Hause und blicke auf eine turbulente Zeit zurück, während wir gerade tatsächlich richtige Turbulenzen haben.

In Lissabon versammelten sich die „Global Business Partners“ von Weider und ich durfte Teil des Ganzen sein. Ich sollte einen Vortrag über meine Erfahrungen mit den sozialen Netzwerken und meine sportliche „Karriere“ halten. OH MAN – ich war so nervös! Ich hatte schließlich noch nie zuvor vor so vielen Menschen einen Vortrag gehalten.. und dann auch noch über ein Thema, was von der älteren Generation, vor der ich diesen halten sollte, ja oftmals belächelt wird und mein Baby ist. Kurz gesagt: Ich sollte über etwas berichten, was meine Leidenschaft widerspiegelt. Trotz dessen, dass sicherlich viele Vorurteile mir gegenüber hatten, habe ich ausschließlich wahnsinnig positives Feedback erhalten. Alle waren beeindruckt und auch ein wenig stolz auf mich. Und ich war es auch.
Fünf Jahre zurück hätte ich NIE gedacht, dass ich jemals (und dann auch noch so jung) einen Vortrag in einer anderen Sprache vor so vielen, wesentlich älteren Menschen halten würde. Ich bin glücklich über die Chance und froh, dass ich an dieser Aufgabe gewachsen bin. Es gibt immer ein erstes Mal für alle Dinge im Leben und nur, wenn man sich seinen Aufgaben stellt, wird man stärker, reifer und lernt, mit solchen Situationen besser umzugehen.

Außerdem habe ich ja quasi erst kurze Zeit vor Lissabon erneut realisiert, dass alles eine Frage der Einstellung ist. Wenn man positiv an etwas ran, dann wird es gut. Geht man negativ an etwas ran, fokussiert man sich auf die schlechten Dinge und ist automatisch ängstlicher und weniger selbstbewusst. Man darf sich niemals auf diejenigen Dinge konzentrieren, die schief gehen könnten. Selbst wenn man mal Fehler macht, ist das nur ein Zeichen von Menschlichkeit und macht sympathischer – nahbarer. Jeder hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen und egal, wie perfekt manche Menschen zu sein scheinen, niemand ist perfekt. Sobald ihr euch dessen bewusst werdet, realisiert ihr, dass jede auf dieser großen Welt für mögliche Fehler Verständnis haben sollte.. Dieser Gedanke nahm mir wenige Minuten vor meiner Präsentation einen sehr großen Teil der Aufregung und letztendlich hatte ich unglaublich viel Spaß „on stage“ sozusagen! 🙂

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Alles in allem kann ich sagen, dass die letzten Wochen vermutlich zu den turbulentesten und anstrengendsten meines Lebens gehören, aber ich bin wirklich dankbar für diese Zeit. Der Mensch wächst an seinen Aufgaben und außerdem hab ich innerhalb von 14 Tagen vier Flüge hinter mich gebracht und drei große Städte gesehen.. und das – und die ganzen Menschen, die ich kennenlernen durfte – war es den ganzen Stress definitiv wert. DANKEEE 🙂

Genießt den restlichen Feiertag! Ich drück euch ganz fest!
Eure PAULA xx

WAS ICH NOCH SAGEN WOLLTE #POWERGIRLMOVEMNT

Hallo ihr Lieben,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist unser Powergirlmovement am Montag in eine neue Runde gestartet. Das Ganze steht unter dem Motto „Challenge yourself.“.

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Nun ja, um ehrlich zu sein, „challenge“ ich mich zur Zeit täglich. Die Wettkampfvorbereitung zerrt dieses Jahr ganz schön; viel mehr als letztes Jahr. Darum geht es mir jedoch nicht. Diäten stehe ich gut durch und der Sport macht mir Spaß. Eine wirkliche Challenge ist die Vorbereitung für mich also nur indirekt.

Als ich darüber nachdachte, was meine persönliche Challenge sein könnte, sprang mir eine Sache direkt in den Kopf: LOVE YOURSELF!

Ich predige immer und immer wieder, wie wichtig es ist, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben und doch fällt es mir manchmal so schwer. Ich schaue in den Spiegel und sehe meine Imperfektionen und Makel. Natürlich kenne ich auch meine Stärken und doch fällt es mir leichter, negatives als positives zu finden. Alles in allem bin ich stolz auf mich und auf das, was ich bisher im Leben erreicht habe. Komplett glücklich bin ich trotzdem nicht.

Auf der FIBO kam ein Mädchen zu mir und meinte „Liebes, zweifle nicht so sehr an dir selbst, das hast du gar nicht nötig!“. Wisst ihr was?! Das waren vermutlich mit die emotionalsten Worte für mich an diesem Wochenende.

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Selbstzweifel können ganz schön destruktiv sein; sie können einen Menschen auffressen. Mir erging es jahrelang so. NIE war ich in meinen Augen gut genug. Mittlerweile bin ich zumindest auf dem Weg der Besserung, aber noch lange nicht am Ziel angekommen.
Mir ist es wichtig, ehrlich zu euch zu sein.. deshalb teile ich auch diese Gedanken!

Während es Tage gibt, an denen ich komplett zufrieden bin, gibt es auch jene, an denen mich Selbstzweifel auffressen und genau das möchte ich ändern. 14 Tage lang schreibe ich mir täglich eine Sache auf, die ich an mir liebe, damit ich mich immer daran erinnern kann, wenn mich mal wieder Selbstzweifel überfallen.

Habt ihr irgendwelche Challenges? Wenn ja, erzählt mir davon! Ich bin super gespannt 🙂

EURE PAULA XX

 

SICH SELBST AKZEPTIEREN

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich es geschafft habe, mich selbst zu akzeptieren und mich wohl in meiner Haut zu fühlen. Fakt ist: Ich tue es nicht. 

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Das mag den ein oder anderen vermutlich erschrecken und verwundern, aber es entspricht leider der Wahrheit. Natürlich bin ich stolz auf mich und auf bereits Erreichtes. Aber ist es nicht verwunderlich, dass ich trotzdem jeden Tag ins Gym renne, Wettkampfdiäten durchziehe und größere Ziele habe, wenn ich mich komplett wohlfühlen würde?!

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Ich bin zufrieden mit meinem Leben und glücklich damit, wie es sich entwickelt. Ich bin zufrieden mit den Entscheidungen, die ich täglich treffe. Doch in mir steckt ein großer Perfektionist. Ich möchte alles möglichst perfekt machen und scheitere daran immer wieder. Perfekt ist kein Mensch und keiner wird dies jemals sein. Auch ich nicht. Das weiß ich auch und trotzdem versuche ich immer und immer wieder, alles perfekt zu machen; perfekt zu sein.

Auf Dauer macht das unglücklich und manchmal bin ich das auch. Immer dann, wenn ich mir eingestehen muss, dass der dickköpfige Perfektionist in mir drin gesiegt hat und sich dadurch mein Wohlbefinden nur von meiner Leistung abhängig macht. Wenn ich über Dinge wie Selbstliebe schreibe, ist das Therapie für mich. Es gibt Phasen im Leben, da fühle ich mich komplett wohl. Liebe mich und liebe meinen Körper.. wenngleich ich nicht perfekt bin.

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Und dann gibt es Zeiten, in denen regt mich alles auf. Ich werde unruhig und habe Angst, niemals zufrieden mit mir zu sein. Da hilft es mir, mir Gedanken über Selbstliebe, Zufriedenheit und dergleichen zu machen. Was ist, wenn ich mich selbst liebe? Sind meine Makel wirklich so schlimm? Darf ich mich selbst lieben? JA VERDAMMT. Ich darf das. DU DARFST DAS! Jeder Mensch hat ein Anrecht auf Selbstliebe, aber die meisten – mich eingeschlossen – müssen erst lernen, sich selbst zu lieben.

Das ist sicherlich alles andere als einfach. Heutzutage leben wir unter einem enormen Leistungsdruck. Alles wird über Leistung gemessen. Wer ist der schnellste Läufer, der stärkste Bodybuilder, der schlauste Student oder das schönste Model? Es gibt Casting-Shows, Wettbewerbe, Klausuren und und und. Leistung ist alles, was unseren Alltag zu bestimmen scheint und das kann oftmals den Spaß an all den Dingen nehmen, die uns einst Spaß machten. Doch soweit dürfen wir es niemals kommen lassen.

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Man muss sich immer daran erinnern, warum man Dinge tut. Warum fängt man mit dem Laufen an bzw. warum fährt man fort damit? Weil es Spaß macht. Erst wenn man gezielt versucht, sich zu vergleichen, rückt die Leistung in den Vordergrund und kann den Spaß des Ganzen zunichte machen.

Wir tun Dinge für uns. Niemand zwingt uns dazu. Wir sind keine Maschinen, die Leistung erbringen müssen, sondern Menschen, die Spaß an dem haben sollen, was sie tun. Das Leben ist kein Wettbewerb und es gibt keinen Grund es zu einem zu machen. DO WHAT YOU LOVE AND DO IT OFTEN. That’s it.

Ganz viel Liebe, 

eure Paula xx

WIE ÖFFENTLICH SOLLTE MAN SEIN LEBEN GESTALTEN?

Hallo ihr Lieben,

ich habe so unfassbar lange mit mir gerungen, einen solchen Post zu veröffentlichen. Um genau zu sein, schreibe ich nunmehr seit letztem Jahr im April daran. Das war der Monat, in dem meine ersten Wettkämpfe stattfanden und in dem mir eine Möglichkeit gegeben wurde, die ich ausschlug. Wie dem auch sei – gestern sah ich Snaps der CEBIT in Hannover. Diese Snaps handelten – wie es der Zufall so wollte – von Snapchat und mir wurde bewusst, wie öffentlich Apps wie Snapchat, VLOGs auf Youtube und dergleichen das Leben der Betreibenden machen. Deshalb dachte ich, es wäre an der Zeit, mich doch diesem Post zu widmen; ganz nach dem Motto „Step out of your Comfortzone“ und teile deine (vermeintlich untypischen) Gedanken.

Popularität oder „wie öffentlich sollte man sein Leben gestalten“.

Wir leben in einer Welt, die uns die Möglichkeit gibt, das Leben Anderer durch soziale Netzwerke hautnah mitzuerleben. Manchmal denkt man, man würde eine Person kennen, wie man sonst nur seine besten Freunde kennt, obwohl man ihnen nur im Internet folgt. Es ist fast schon gruselig, wie viel und vor allem wie intensiv wir das Leben Anderer mitverfolgen können.
Manchmal ist mir das Ausmaß dessen gar nicht richtig bewusst. Als ich vor Kurzem einer Freundin davon berichtete, wie mein Trip nach Stuttgart zur Vorbesprechung bzw. Planung meines Wettkampfbikinis war, entgegnete sie mir, dass sie das schon alles wüsste.. Sie habe meinen VLOG gesehen. Verrückt, oder?!

Ich teile Dinge mit der Welt, die ganz normal sind, alltägliches halt. Das merkwürdige daran ist, dass ich damit ziemlich viele Menschen anspreche. Mir geht es jedoch genauso: Ich folge Menschen und erlebe ihr Leben Side by Side durch die verschiedenen Apps und bin fasziniert von ihrem Alltag. Es entertained mich, zu sehen, dass Andere auch nur Menschen sind und neben dem scheinbaren Ruhm oder Hype um ihre Person auch noch etwas wie „Alltag“ kennen. Das gibt ein Gefühl von Verbundenheit.

Dennoch stellt sich mir die Frage: Muss man alles mit der Welt teilen? Ich lege viel Wert darauf, ehrlich zu meiner Community zu sein. Man darf wissen, wenn ich glücklich bin. Man darf aber auch wissen, wenn es mir nicht so gut geht. Letzteres versuche ich jedoch nicht in einem so großen Ausmaß zu offenbaren, weil ich motivieren möchte.
Jeder Mensch durchlebt Höhen und Tiefen. Ich versuche Rückschläge positiv zu betrachten und mich nicht zu lange daran aufzuhängen. Wenn ich traurig bin, brauche ich Zeit für mich. Deshalb würde es nie für mich infrage kommen, solche Tiefpunkte LIVE auf Snapchat zu teilen. Darüber schreiben ist okay, sofort die Kamera auf mich zu halten, um ja keine Sekunde zu verpassen, für mich hingegen nicht. Wie steht ihr dazu?

Soll der Mensch immer „durchsichtiger“ werden? Muss man, nur weil man 34285376 Follower hat, ALLES mit der Öffentlichkeit teilen?

Ich bevorzuge es, Dinge für mich zu behalten. Meine Beziehung, meine Familie, meine Freunde. Zu viel Öffentlichkeit kann meiner Meinung nach großen Schaden verursachen und manche Dinge sind mir viel zu wichtig, um sie (für soziale Netzwerke) aufs Spiel zu setzen. Ist eine derartige Ansicht falsch und nicht mehr zeitgemäß? Wie seht ihr das? ICH BIN GESPANNT!

EURE PAULA xx

P.S.: SCHAUT MAL – passend zum Thema „Öffentlichkeit“ war ich diese Woche in der Zeitung! Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. IMG_2304

Und by the way, OATS gehen einfach immer!

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Dieses Mal habe ich ganz simple 50g Oats in 300ml kochendem Wasser aufquellen lassen, 30g meines Lieblingswheys von WEIDER in der Geschmacksrichtung Stracciatella untergerührt und das Ganze nochmal bei 600 Watt für 2 Minuten in die Mikrowelle gegeben. Zimt oder Bourbon Vanille drüber, bei Bedarf süßen und genießen! 🙂

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MACH DEIN LEBEN ZUR BESTEN ZEIT DEINES LEBENS

Vielleicht sollten wir einfach unsere eigenen Helden sein. Wir sollten uns stolz machen und die Meinung Anderer ignorieren, sofern sie nicht konstruktiv ist. Wir wissen selbst am besten, was gut für uns ist und was uns glücklich macht.

Ich habe viel zu oft im Leben die Meinung Anderer mehr respektiert als meine eigene, was mich wiederum daran hinderte, gewisse Dinge zu tun, die ich eigentlich tun wollte.

Natürlich macht es Sinn, in gewissen Situationen auf den Ratschlag von Menschen zu hören, die mehr Lebenserfahrung und Know-How haben. Manchmal macht es aber auch Sinn, seine eigenen Erfahrungen zu machen – sowohl positive als auch negative. Der Mensch wächst an seinen Aufgaben. Wenn wir Dinge tun und scheitern, dann können wir aus den Gründen, die uns haben scheitern lassen, wieder lernen. Wir werden besser und verhindern Fehler beim nächsten Mal.

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Wenn Andere sagen, das geht nicht, dann kann es gut möglich sein, dass es trotzdem geht. Man muss nur daran glauben, hart arbeiten und konsequent sein. Früher hat man schließlich auch nie gedacht, dass irgendwann ein Mann den Mond erreichen würde. Und doch war es möglich.

Wenn du glaubst, du kannst, dann wirst du.

Mach das, was du liebst. Mach Dinge, an die du glaubst. Mach alles, was du dir erträumst, auch wenn es schiefgehen könnten. Du wirst dich daran erinnern – früher oder später – und mit einem Lächeln sagen können, dass es sich gelohnt hat, jene Dinge getan zu haben. „Mach, was du kannst und vor allem, was du nicht kannst. Mach was neues!

Gehe Dinge an, die du machen willst. Mach, was du fühlst und mach, dass du fühlst. MACH DEIN LEBEN ZUR BESTEN ZEIT DEINES LEBENS!“

Ich habe so viele Dinge getan, von denen mir abgeraten wurde. Doch bereut habe ich nichts davon. Auch wenn manche Dinge rückblickend naiv und vielleicht sogar ein wenig wahnsinnig waren, so habe ich daraus gelernt und meine Erfahrungen gemacht. Ich bin als kleines Mädchen für ein Jahr nach Neuseeland, 14 Jahre jung. Alle rieten mir, zu warten und später ins Ausland zu gehen. Natürlich habe ich dort auch unschöne Erfahrungen machen müssen. Ich wurde aber auch wahnsinnig selbstständig, zu selbstständig für mein Alter vielleicht. Rückblickend würde ich meinem früheren Ich ebenfalls raten, ein solches Austauschjahr etwas später zu absolvieren, aber ich bereue es nicht. Ich habe wahnsinnig viel gelernt: Nicht nur mein Englisch verbesserte sich immens, nein, ich lernte, was Freundschaft bedeutet, was es heißt, seines eigenes Glückes Schmied zu sein, wie wichtig Familie ist und vor allem, dass man immer tun sollte, was einem wichtig ist. Man lernt fürs Leben, wenn man seine Vorhaben in die Tat umsetzt. Positives sowie Negatives.

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Doch nur so wurden bzw. werden wir zu dem Menschen, der wir sind bzw. sein werden. Wir sollten immer genau das tun, was wir lieben. Nichts anderes!

EURE PAULA xx

MEINE BÜCHER FAVORITEN #SELFLOVE

Hallo ihr Lieben,

entschuldigt meine Abstinenz – momentan ist es bei mir derartig stressig, dass ich manchmal gar nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht. An ME-Time ist gar nicht mehr zu denken und ich bin froh, wenn meine Klausuren für dieses Semester nächste Woche Donnerstag alle geschafft sind. Ich bin ständig am Lernen, im Training oder am Herd. Alles Dinge, die ich eigentlich sehr gern mache. Wenn man aber lernen MUSS und sich zeitlich sowie bezüglich der Leistung unter Druck setzt, dann verliert man irgendwann den Spaß daran.. Aber das ist ja bald zum Glück vorbei! 🙂

Ich möchte aber gar nicht so lang am „Thema“ vorbeireden.. Ganz viele von Euch haben mich gefragt, ob ich meine Bücherfavoriten mit euch teilen kann. Ich lese wahnsinnig gern und habe mich in letzter Zeit vor allem auf Bücher gestürzt, die sich mit Selbstliebe, Inspiration und Motivation auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen befassen.

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Ich liebe es, ein Buch zu lesen und zu wissen, dass man sich und seiner Psyche etwas Gutes dabei tut. Aus diesem Grund möchte ich euch meine Faves nicht vorenthalten:

  1. I AM THAT GIRL von Alexis Jones: Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen und war am Ende des Tages der glücklichste Mensch der Welt. Ich war beeindruckt und nahm mir vor, allen Frauen, die ich kenne, von diesem Buch zu erzählen. JEDE Frau sollte zu sich stehen, das tun, was sie liebt und „einfach das Leben führen, das sie wirklich führen will“. I am that girl hat mir und hilft mir immer noch dabei, selbstbewusst an meine Vorhaben ranzugehen und ich kann es jeder Frau ans Herz legen, dieses Buch zu lesen!
  2. Der Wille zur Kraft von Christian Zippel: In diesem Buch erfährt man einige Prinzipien (‚Gebote‘) zur Optimierung der Trainings- und vielleicht sogar der Lebenseinstellung. Die vorgestellten Gedankengänge sind zwar ziemlich radikal, aber wahnsinnig interessant und motivierend! Wer Motivation für sein Training sucht, wird hier definitiv fündig.
  3. 14.000 Things to be happy about:  Das Buch besteht aus 14.000 Dingen, die glücklich machen. Ich habe es im Dezember beim Wichteln von der lieben Anne-Marie bekommen und bin ihr wahnsinnig dankbar dafür. Das Buch macht wirklich glücklich. In dem Buch steckt viel mehr, als man womöglich auf den ersten Blick glauben mag. Es ist pure Inspiration und verleitet einen, über so vieles nachzudenken, so dass man sich im Nachhinein wundert wohin es einen geführt hat, wenn man die darin erwähnten Glücksmomente in seinem eigenen Leben erkennt.
  4. The Secret von Rhonda Byrne: Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. Es löst positive Gedanken aus und bewegt dazu, sich mit den wichtigen Dingen im Leben zu beschäftigen. Es verändert Haltungen, Einstellungen, Glaubenssätze. Ich liebe es!
  5. Der große Trip von Cheryl Strayed: Das Buch beeindruckte mich sehr. Eigentlich geht es „nur“ um die Erfahrungen der Autorin, die tausend Meilen durch die Wildnis wanderte und ihre Gedanken. Dass man auf so einer Reise jedoch auch zu sich selbst findet, ist sicherlich kein Geheimnis. Diesen Prozess mitverfolgen zu können, ist unglaublich spannend und inspirierend. Für mich auf jeden Fall ein Buch, das Mut macht, meinen eigenen Weg zu gehen und der Mensch zu sein, der ich wirklich bin.
  6. Life Is von Judah Smith: Nachdem es von mehreren Bloggern extrem gehyped wurde, musste ich auch zuschlagen und ich muss sagen – I LOVE IT so far. Ich bin leider noch nicht ganz durch, aber bisher sehr zufrieden damit. Eigentlich bin ich nicht besonders gläubig, finde das Buch dennoch wahnsinnig interessant und motivierend. Judah Smith schreibt so schön und vermittelt auf eine tolle Art und Weise, dass Glauben gar nicht so schwer sein muss. Es ist auf jeden Fall mal ein etwas anderer Blickwinkel und man kann sehr viele Dinge auf sein Leben übertragen.

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THAT’S IT MEINE LIEBEN! Ich hoffe, ihr kennt das ein oder andere Buch noch nicht und meine Faves können euch somit als Anregung dienen. Habt ihr irgendwelche Empfehlungen in Bezug auf Bücher, die von Motivation, Inspiration und Selbstliebe handeln? LET ME KNOW! 🙂

Eure Paula xx

HOW TO RELAX

Hallo ihr Lieben,

einer meiner wesentlichen Neujahrsvorsätze war es ja, mehr zu entspannen und mir ab und zu eine Auszeit zu gönnen. Das ist wirklich leichter gesagt als getan – für mich zumindest. Ich bin super gern eine „Busy Bee“, möchte am liebsten dauernd unter Strom stehen und eine Millionen Dinge gleichzeitig machen. Auf Dauer macht das aber unglücklich und das habe ich vor allem gegen Ende letzten Jahres gemerkt. Aufgrund dessen muss ich mir langsam beibringen, was es heißt, richtig abzuschalten; muss quasi das Relaxen erlernen.

Um Euch an diesem „Lernprozess“ teilhaben zu lassen und weil ich weiß, dass ganz viele von Euch auch Probleme mit dem Entspannen haben, habe ich meine „How to Relax“-Essentials für euch zusammengesucht..

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  1. Ein gutes Workout und bequeme Trainingsklamotten: Nichts entspannt mich persönlich mehr, als mich komplett auspowern zu können. Beim Training kann ich abschalten, auf andere Gedanken kommen oder aber meinen Gedanken freien Lauf lassen. Training beruhigt mich und vor allem dann, wenn ich unglücklich bin, macht es mich ein großes Stück glücklicher. Dazu gehören für mich auch Klamotten, in denen ich mich wohl fühle!
  2. Ein heißes Bad mit meinem Lieblingsbade- bzw. -duschschaum. Währenddessen lese ich Bücher, höre Musik oder schalte einfach ab.. Ein Traum! Außerdem LIEBE ich die Rituals Pflegeserien und nichts geht über den „Yogi Flow“ Duschschaum. Generell finde ich es viel angenehmer, Schaum statt normales Duschgel zu verwenden – das macht mir gleich viel mehr Spaß und lässt mich merkwürdigerweise viel mehr entspannen!
  3. Eine (Thai-)Massage! Ab und zu muss man sich was Gutes tun und in Entspannung investieren. Zudem sind Massagen gut für die Muskulatur bzw. deren Regeneration. Ich wünsche mir super oft Massagen zu Geburtstagen oder Weihnachten, weil man sich die meisten anderen Dinge in der Regel eh immer dann kauft, wenn man sie gerade braucht. Ich kann es euch auch nur empfehlen, Bücher über Massagetechniken zu verschenken (das hier z.B. habe ich auch).. ihr beschenkt euch quasi selbst!
  4. Zeitschriften – ich gebe zu, die Flex trifft natürlich das Klischee. Ich liebe es aber, in derartigen Zeitschriften nach neuen Anregungen oder nach neuer Motivation zu suchen. Das ist wahnsinnig entspannend für mich.. und ja – auch ich liebe Zeitschriften á la Glamour und Co. Die landen bei mir auch ab und an im Einkaufswagen! 🙂

Das waren soweit meine materiellen „HOW TO RELAX“-Essentials. Natürlich gibt es noch wahnsinnig viele immaterielle Dinge, die mich glücklich machen und bei denen ich komplett abschalten kann, dazu folgt aber noch ein weiterer Post.

Was sind eure Essentials, um abzuschalten? TEEELL ME!

Eure Paula xx