2016 HERE WE COME #VORSÄTZE

Neujahrsvorsätze – jeder kennt sie, jeder liebt oder hasst sie. Es gibt niemanden – zumindest niemanden, den ich kenne – der Neujahrsvorsätze neutral betrachtet. Ich halte nicht viel von Neujahrsvorsätzen, weil die meisten Leute sich zu viel vornehmen und am Ende des neuen Jahres feststellen müssen, dass sie an ihren Vorsätzen mal wieder gescheitert sind.

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Was viele meiner Meinung nach jedoch außer Acht lassen, ist, sich realistische Ziele zu setzen. Wenn die Menschen endlich mal begreifen würden, dass sich durch ein neues Jahr nicht gleich alles ändert, sofern man selbst nicht bereit ist, alles zu ändern, wäre das Ganze doch schon viel realistischer. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man immer sofort Veränderungen in Angriff nehmen sollte. Wenn es Mai ist und man etwas ändern möchte, dann sollte man das sofort tun. Je länger man wartet, desto unmotivierter wird man.
Dennoch kann es vielen Menschen helfen, sich zu einem bestimmten Datum (in diesem Fall Neujahr) ihren Zielen zu widmen. Das setzt uns gewissermaßen unter Druck und kann dabei helfen, uns zu motivieren.

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Auch ich habe mir „Vorsätze“ für das neue Jahr festgelegt. Es geht dabei einfach um Dinge, die ich ändern muss, wofür mir jedoch der Anreiz bzw. die Motivation fehlte. Bevor ich jedoch zu meinen Vorsätzen für das neue Jahr komme, habe ich ein paar Tipps für euch, die euch helfen können, eure Vorsätze so zu gestalten, dass ihr sie letztendlich auch erfüllen bzw. ihr euch daran halten könnt.

  1. Geht nicht von null auf 100. Wenn ihr Dinge überstürzt und euch zu sehr stresst, werdet ihr euch vielleicht zwei bis drei Monate an euren Vorsatz halten, nicht aber ein ganzes Jahr.
  2. Seid realistisch. Wenn ich mir für 2016 vornehmen würde, einen Marathon laufen zu wollen, wäre das unrealistisch, da ich absolut kein Läufer bin. Ich sollte mir dann wohl vorerst vornehmen, regelmäßig laufen zu gehen und nach und nach die Distanzen zu steigern. Deshalb ist es ganz wichtig, eure Möglich- und Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und dann in Anlehnung an diese Ziele zu setzen.
  3. Habt Spaß! Mal ganz im Ernst: Je weniger man das tut, was man wirklich gern tut und liebt, desto eher scheitert man. Man muss Spaß am Leben haben und glücklich mit seinen Entscheidungen sein. Wenn der Verzicht auf Schokolade, Ausschlafen, Alkohol oder was auch immer Einen unglücklich macht, dann sollte man vielleicht auch in Erwägung ziehen, seinen Konsum lediglich einzuschränken und nicht gänzlich darauf zu verzichten. Ein gewisses Mittelmaß ist sinnvoller und definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.
  4. Vergesst eure mentale Gesundheit nicht. Ich persönlich tendiere immer dazu, zu viel zu wollen, was mich extrem unter Druck setzt. Ich vergesse dann, zu pausieren und merke irgendwann, wie mich der Stress und die ganzen Termine auffressen. Das muss ich definitiv ändern. Deshalb auch einer meiner wichtigsten Tipps an euch: Nehmt euch trotz der ganzen Vorsätze Zeit für euch; Zeit, um abzuschalten und euren Gedanken freien Lauf zu lassen!

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Das wäre dann auch schon mein wichtigster Vorsatz fürs kommende Jahr: Auch mal Pause machen und abschalten – das muss ich definitiv lernen. Außerdem habe ich mir Ziele für meine bevorstehende Wettkampfsaison gesetzt, die ich gern erreichen möchte.
Auch meine Klausurenphasen im Februar und Sommer diesen Jahres möchte ich gemäß meiner persönlichen Ansprüche bestehen. Ich habe stets hohe Erwartungen, was sowas angeht und tue auch wirklich viel, um diesen Erwartungen gerecht zu werden.

In 2016 möchte ich mir mehr Zeit für meine Familie und die Menschen nehmen, die ich liebe. Arbeit, Uni und Training „sei Dank“ kamen jene Menschen in 2015 nämlich ein wenig zu kurz. Das muss und werde ich ändern.

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Schließlich möchte ich mehr bloggen. Leider habe ich während der vergangenen Wettkampfvorbereitung kaum gebloggt, obwohl ich es sehr liebe. Für das kommende Jahr sind einige Dinge geplant und ich freue mich jetzt schon darauf, meine Ideen endlich umsetzen zu können. Falls ihr Themen habt, über die ihr gern mehr erfahren wollt, dann lasst es mich wissen!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen alles Liebe und viel Erfolg für das neue Jahr 2016!

Eure Paula 🙂

MEIN BEINTRAINING

Hallo ihr Lieben,

endlich lüfte ich mal „das Geheimnis“, was eigentlich gar keines ist. Ich hatte bisher nur leider nicht die Möglichkeit, entsprechende Footage meines Trainings aufzunehmen.

Kommt Zeit, kommt Rat – oder so ähnlich. Ich habe es auf jeden Fall endlich geschafft, mein Training für euch aufzunehmen!

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Grundsätzliches zu meinem Beintraining: 

Ich trainiere zweimal wöchentlich Beine. Einmal setze ich den Fokus auf die komplette Vorderseite des Beins, sprich den Quadrizeps, und das andere Mal setze ich den Fokus auf die Rückseite (Beinbeuger und Po). Waden trainiere ich 2x wöchentlich; immer dann, wann es gerade passt.

Ich variiere sehr viel, was Übungen angeht, da ich gern neue Trainingsreize setze und dadurch verhindern möchte, dass sich meine Muskulatur zu schnell an gewisse Übungen gewohnt. Grundübungen wie Kniebeugen z.B. behalte ich aber immer bei.

Bis auf die Grundübungen trainiere ich alles im Hypertrophiebereich von 8-15 Wdh und mache dementsprechend 3-4 Sätze je nach Muskelgefühl. Generell würde ich mich jedoch nie auf gewisse Zahlen beschränken. Wichtig ist, dass man den Muskel reizt und dabei spielt es meiner Meinung nach keine allzu große Rolle, ob man nun 12 oder 13 Wiederholungen macht. Achtet auf eine gute Mind-Muscle Connection und auf saubere Ausführung.

Sofern ihr euch nicht sicher seid, ob ihr etwas richtig ausführt, dann fragt zur Not einfach mal einen, der davon Ahnung hat. In jedem Fitnessstudio gibt es sicherlich erfahrene Leute, die gerne helfen!

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Video und freue mich auf euer Feedback! 🙂

 

Liebe Grüße und einen schönen restlichen Sonntag!

EURE PAULA 

WIE MOTIVIERE ICH MICH TROTZ DER DUNKLEN JAHRESZEIT?

Hallo ihr Lieben,

ich tendiere leider dazu, ein wenig an mangelnder Motivation zu leiden, sobald die Tage kürzer und dunkler werden. Aufgrund dessen habe ich nun meine Top-Tipps für euch, wie ich dennoch motiviert bleibe.

Tipp Nr. 1: Ich persönlich bin kein Typ Mensch, der morgens schon fähig ist, seine Kraftleistungen zu 100% abzurufen. Aus diesem Grund kommt es leider auch für mich nicht infrage, morgens – sprich bei Tageslicht – zu trainieren. Auch wenn es mir aufgrund des Lichts zu dieser Zeit einfacher fallen würde. Falls ihr in dieser Beziehung ähnlich wie ich seid – kein Problem. Ich tendiere dazu, müde zu werden, sobald es dunkel wird. Das ist natürlich weniger förderlich für das abendliche Sportprogramm, das eigentlich noch am späten Nachmittag liegt. Ich versuche, meinen Körper dann einfach auszutricksen. Wenn ich ziemlich müde bin (und dementsprechend nicht auf höchstem Level motiviert), gehe ich für 10-15min vor dem Training an die frische Luft. Die Kälte sorgt in der Regel dafür, dass ich wieder etwas „aufwache“. Hilft das nichts, gibt es entweder literweise Espresso, Red Bull Zero oder aber einfach ein etwas längeres Aufwärmprogramm im Studio. Aufgrund der Freisetzung von Endorphinen beim Ausüben von Sport, steigt zusätzlich noch das Adrenalin, was uns aufputscht und quasi wacher macht. Folglich kommt die Motivation von ganz allein! 🙂

2. Fühlt euch wohl. Die Option „Bett“ ist sowieso nur die bessere Option an manchen Tagen, weil es dort einfach bequemer ist. Wie kann man jedoch dafür sorgen, sich auch beim Sport wohl zu fühlen? Kauft schöne Sportklamotten, neue Schuhe oder irgendwas, dazu beiträgt, dass ihr euch wohl fühlt. Das muss sicher nicht immer die teure Nike Leggings sein. Diesen Winter gibt es auch tolle Kollektionen von z.B. Tchibo und Co. Die „Understatement Firmen“ rücken nach!

3. Gesunde Ernährung passt nicht zur kalten Jahreszeit, weil leichte Gerichte eher in den Sommer gehören? Auch das halte ich für eine Fehlannahme. Im Winter geht nichts über Oatmeal, Tees, Suppen und dergleichen. Oatmeal am Morgen sorgt meiner Meinung nach für den optimalen Start in den Tag. Suppen – sofern sie frisch zubereitet sind – sind regelrechte Mineralien- und Vitaminbomben und Tees aus frische Zutaten sowieso (außerdem tolle Mittel gegen Erkältungen, z.B. Ingwertee).

4. Strukturen: Strukturen, Pläne und ähnliches helfen mir IMMER wieder, meiner täglichen Routine treu zu bleiben. Zu Beginn jeder Woche oder zum Ende der vorherigen plane ich meine Woche. Ich trage Termine und To-Do-Listen in meinen Planer ein und bringe somit Struktur in meinen Alltag. Das hilft mir ungemein, mein Motivationslevel hoch zu halten.

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Wie motiviert ihr euch am besten während dieser doch sehr „dunklen und trostlosen“ Jahreszeit? Habt ihr noch irgendwelche Tipps?

xx Paula

WIE GELANGE ICH AN INFORMATIONEN?

Hallo ihr Lieben,

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ganz viele von Euch interessieren sich für Buchtips, Links, Filmtips und dergleichen. Einige wollen sich weiterbilden und Wissen aneignen, um ihren Zielen effektiv näher zu kommen und diese somit auch schneller zu erreichen.
Noch bevor ich mein Leben auf den Kopf stellte, verschlang ich regelrecht Berge von Informationen. Ich las mich Nächte lang durch Foren und suchte nach Büchern, die von verschiedensten Diäten oder Fitnessinspirationen handelten. Ich versuchte das Wissen zu verwerten, das ich mir aneignete.
Obwohl ich damals eigentlich meine Freizeit mit Schulsachen mit den ersten Abivorbereitungen verbringen sollte, interessierte ich mich viel mehr für Transformationen – körperliche sowie geistige – und wie man diese am besten bewerkstelligen kann.

Für mich kam es nie (und kommt es auch immernoch nicht) infrage, halbe Sachen durchzuziehen. Ich bin entweder komplett bei einer Sache dabei oder gar nicht. Das verlangt nunmal eine gewisse Basis an Wissen. In dem Bereich Fitness/Bodybuilding umfasst das z.B. Wissen über die Ernährung, verschiedene Prozesse des menschlichen Körpers, Trainingsprinzipien usw.
Die Bandbreite ist so groß und die Meinungen viel zu verschieden, um wirklich ALLES und JEDEN Aspekt abzudecken. Man kann jedoch daran interessiert sein, stets so viel wie möglich zu erfahren; seinen Horizont kontinuierlich erweitern.

Und dann ist es mit dem menschlichen Körper eine Sache für sich: Jeder Mensch tickt anders. Trial and Error! Nur durch Experimentieren und möglichst viel Wissen könnt ihr den für euch optimalen Weg finden. Es gibt keinen Standardweg. Keinen Plan, der JEDEM Menschen binnen 90 Tage zur Traumfigur verhilft. Dem Einen bekommt es, sich ständig „High Carb“ zu ernähren, dem Anderen nicht. Die meisten Menschen sprechen unterschiedlich stark auf verschiedene Trainingsmethoden an. Kein Körper gleicht einem anderen und das macht das Ganze so interessant.

Nun aber zum Thema zurück – hier sind meine fünf liebsten Literaturtips bzw. Informationsquellen, die Euch den Bereich Fitness/Bodybuilding auf verschiedene Arten näher bringen und vielleicht auch den ein oder anderen kontroversen Aspekt beleuchten.

  1. Metabole Diät: Effektiv und schnell Körperfett verbrennen! Ohne Hunger, ohne Jo-Jo-Effekt. Dauerhaft abnehmen, schlank und fit werden mit LOW CARB! 86 Rezepte, detaillierte Diätpläne!“ (ich bin zwar kein Verfechter von Low-Carb Diäten mehr, kann dieses Buch jedoch nur empfehlen, da es grundlegende Prozesse des menschlichen Körpers gut und vor allem informativ erläutert!)
  2. Der Wille zur Kraft: Die 10 Gebote kompromissloser Leistungssteigerung in Bodybuilding & Kraftsport“ – man fühlt sich beim Lesen zwar als Mitglied einer Sekte, aber es reißt mit, beeindruckt und verdeutlicht, wie sehr Erfolg und Misserfolg vom bloßen Willen abhängig sind.
  3. Leider geil, fett und faul – Warum uns der Körper auf den Geist geht und wie wir den Schweinehund zum Schoßhund machen“ – der Titel ist Gesetz; ironischerweise sehr informativ, kontrovers und interessant. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und zeigt auf, wie man schlechte Angewohnheiten los wird.
  4. Foren – da gibt es viel zu viele. Unter anderem natürlich das Andro-Forum: Für jede noch so scheinbar blöde Frage gibt es eine Antwort. Es lohnt sich, Diskussionen zu verfolgen und so herauszufinden, was eventuell für Einen in Betracht kommt und was nicht. 
  5. TRIAL and ERROR – klingt total banal und vielleicht auch viel zu naheliegend. ABER: Der menschliche Körper ist ein Unikat. Ihr müsst euer Wissen anwenden und herausfinden, wie euer Körper „tickt“. Nur so findet ihr EUREN Weg und genau das ist es, was letztendlich zählt.

Das wären meine fünf Tipps an Euch. Falls ihr an weiteren Tipps rund um das Thema Literatur bzw. Informationsquellen im Bereich Bodybuilding/Fitness/Ernährung interessiert seid, dann lasst es mich wissen 🙂

Was sind denn eure liebsten Bücher in dem genannten Bereich? Habt ihr irgendwelche Empfehlungen für mich? Ich bin gespannt! Eure Paula

SURPRISE, SURPRISE

Hallo ihr Lieben,

lang genug musste ich ein kleines, großes Geheimnis für mich behalten. Jetzt ist es endlich soweit und ich darf verkünden, dass ich nun offizielle Team-Andro Athletin bin.

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Ich freue mich sehr über die zukünftige Zusammenarbeit und hoffe, dass im Rahmen dieser einiges an gutem und vor allem informativem Content für euch entstehen wird! STAY TUNED!

Ihr glaubt gar nicht, wie dankbar ich bin, dass ich bereits nach meiner ersten Wettkampfsaison eine solche Chance erhalten habe. In meinen schönsten Träumen habe ich mir das nicht erträumt und ich bin wahnsinnig glücklich darüber und sehr gespannt auf das, was kommt. Hoffentlich findet ihr genauso viel Freude daran, wie ich es bisher schon getan habe und in Zukunft wahrscheinlich noch tun werde! #bigthingsarecoming

Eins noch: Ich danke EUCH so sehr. Ohne euch wäre das sicherlich nicht möglich gewesen. DANKE! 

Und nun: FILM AB! 

http://teamand.ro/tewx

Falls ihr gespannt auf weitere Videos und Informationen seid, dann abonniert einfach den Team-Andro Kanal auf Youtube. Ich freue mich über Feedback und hoffe, dass wir alle gemeinsam tolle Dinge auf die Beine stellen können!

Eure Paula 🙂

QUESTION & ANSWER – SNAPCHAT SPECIAL

Hallo ihr Lieben,

ich habe Euch vergangene Woche auf Snapchat (heiße da auch paulakraemer!) darum gebeten, mir Fragen zu stellen, sodass ich mal ein neues Question & Answer posten kann. Die am meisten gestellten Fragen werde ich nun versuchen, zu beantworten. Für all diejenigen, die kein Snapchat haben oder mir dort nicht folgen: Ich werde bald wieder einige Q&As veröffentlichen, da mir vor allem in den zahlreichen lieben Mails häufig Fragen wiederholt gestellt werden! 🙂

  1. Wie bekomme ich definierte Bauchmuskeln? Was für Übungen muss ich machen?
    Inwieweit eure Bauchmuskulatur definiert bzw. sichtbar ist, ist alles eine Frage des Körperfettanteils. Ist dieser relativ gering, werdet ihr eure Bauchmuskulatur sehen können, andernfalls eher weniger. Folglich werden auch keine speziellen Übungen dazu beitragen, dass ihr eure Muskulatur besser sehen könnt. Bekanntlicherweise braucht ihr für das Senken des Körperfettanteils ein Kaloriendefizit, welches ihr entweder durch die Ernährung allein, durch mehr Cardiotraining (sprich einen größeren Verbrauch) oder durch eine Mischung aus Beidem herstellen könnt.
  2. Wie kann ich gleichzeitig Muskulatur aufbauen und Fett abbauen?
    Das ist leider nicht möglich. Zum Aufbauen von Muskulatur benötigt man einen Kalorienüberschuss und zur Fettreduktion – wie zuvor erwähnt – ein Kaloriendefizit. Man könnte lediglich versuchen, relativ fettfrei aufzubauen, indem man den Kalorienüberschuss etwas geringer wählt. Inwiefern das Ganze jedoch sinnvoll ist oder gar möglich, kann ich nicht vollkommen beurteilen; darüber streiten sich auch die Geister.
  3. Was machst du bei den heißen Temperaturen? Wie handhabst du dein Training bei diesem Wetter?
    Ich ziehe es einfach durch. Das Gym ist schön leer und ich muss ehrlich gestehen, dass ich es liebe, beim Training viel zu schwitzen (sonst natürlich nicht..). Ich trinke viel und esse trotzdem dieselben Mengen. Viele neigen ja dazu, das Essen bei diesen Temperaturen einzustellen bzw. ihre Nahrungszufuhr zu verringern, da sie schlichtweg keinen Hunger haben. Dass da irgendwann der Kreislauf verrückt macht in Kombination mit Sport, ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit. Meine Cardioeinheiten ersetze ich jedoch teilweise durch lange Spaziergänge oder verlege es einfach in unseren Keller… Da ist es noch einigermaßen erträglich!
  4. Wie bleibt man diszipliniert?
    Ganz einfach: Findet heraus, was euch Spaß macht und zufrieden stellt. Wer liebt, was er tut, wird nie schnell aufgeben. Unabhängig davon, was es ist, oder was andere davon halten: Tut das, was ihr gern macht.
    Bei mir ist das Training und die gesunde Ernährung außerdem auch schon zu Routine geworden: Ich habe mich einfach an die gesunde Ernährung und das Training gewöhnt und könnte mir mein Leben gar nicht mehr anders vorstellen. Mich macht der Lifestyle so glücklich. Das hat folglich nicht mehr viel mit Disziplin zu tun, finde ich! 🙂
  5. Hast du Abitur? Was machst du beruflich? 
    Ja! Ich habe letztes Jahr mit 17 mein Abitur gemacht und mache zur Zeit ein FSJ, da ich so jung noch nicht studieren wollte. Ab Oktober werde ich dann mit meinem Studium beginnen. Und da manche danach gefragt haben: Ich würde niemanden wieder empfehlen, ein FSJ zu machen.. Ich habe komplett andere Erwartungen gehabt und wenngleich das Jahr zumindest beruflich gesehen relativ entspannt vonstatten ging, so hätte ich mir lieber Praktika oder dergleichen gesucht und wäre mir in diesem Zuge sicherlich nützlicher vorgekommen.
  6. Wie machst du das im Restaurant? Was isst du dann?
    Da ich Kalorien zähle bzw. meine Makros tracke und mich danach richte, versuche ich einfach, Mengen abzuschätzen. Ich bestelle in der Regel Steak, Hühnchen, Pute oder Fisch mit Beilagen wie Kartoffeln oder Salat und gebe die Mengen ein. Bei Steaks stehen ja sogar sehr häufig Mengenangaben dabei. Ansonsten bestelle ich meine Gerichte einfach ohne Soßen und gebe zusätzlich einen Esslöffel Öl (entsprechen ca. 10g Fett) extra ein, da dies in etwa der Menge an Öl entspricht, die in Restaurants zum Anbraten verwendet wird. Bei Salatdressings gilt dasselbe, oder aber ich bestelle den Salat ohne Dressing sofern Essig&Öl bereits am Tisch stehen, was ja sehr häufig der Fall ist – gerade bei Italienern.

Das war es vorerst von mir. Ich hoffe, dass einige eurer Fragen sich hier wiedergefunden haben. Ansonsten gilt nach wie vor: Das war nicht das letzte Q&A und per Mail bin ich auch noch erreichbar (wenngleich ihr euch manchmal etwas gedulden müsst, was Antworten angeht!).

Genießt den Tag! Eure Paula

DAS LEBEN GENIEßEN AKA „ZWANGSPAUSE“

Hallo ihr Lieben,

ich habe nun eine komplette Woche das Gym gemieden und bin super glücklich, nun endlich wieder mit dem Training weitermachen zu dürfen.
Warum ich das tat? Nun ja. Um ehrlich zu sein war es eine Zwangspause – ich musste meinem Coach und meinem Papa versprechen, das Training für eine Woche ausfallen zu lassen.

„In jeder Sportart hat man saisonbedingt mal mindestens eine Woche frei. Nur die Bodybuilder sind so doof und trainieren 365 Tage im Jahr bzw. nehmen sich gar keine komplette Auszeit.“ – JAJA, das konnte ich mir in den Tagen vor meiner Zwangspause nicht nur einmal anhören und um ehrlich zu sein, fiel mir gar kein Zeitraum in den vergangenen 1,5 Jahren ein, in dem ich wirklich pausierte. Ich war weder krank, noch nutzte ich meinen Urlaub als Pause. Nein. Ich absolvierte mein wöchentliches Trainingspensum, ohne auch nur einmal ein Training ausfallen zu lassen. Dabei kann eine solche Pause (und wenn sie erzwungen war) so unglaublich gut tun.

Das merkte ich jetzt.

Sport, Bewegung und dergleichen gehörten schon immer zu meinem Leben dazu. Ich liebe Sport und insbesondere liebe ich Krafttraining. Dennoch habe ich in den vergangenen trainingsfreien Tagen gemerkt, dass ich mal einen Gang zurückschrauben muss/kann/sollte. Zumindest psychisch. Ich war und bin es wahrscheinlich immer noch sehr streng mit mir selbst bezüglich meines Trainings und habe mir nur selten Gedanken um Regeneration etc. gemacht. Shame on me.

Meine ersten Gedanken in Bezug auf die erwähnte Pause (ja, diese eine lächerliche Woche!) waren Folgende: „Hilfe! Ich werde fett und verliere meine gesamte Muskulatur!“ Unwahrscheinlich, das weiß ich auch, aber meine Gedanken kann ich leider (oder vielleicht auch zum Glück) nicht gänzlich abschalten.

Natürlich wird man nicht binnen weniger Tage seine gesamte Muskulatur verlieren. Teilweise ist es sogar so, dass eine solche Ruhephase schon längst überfällig war und Raum für Anpassungsreaktionen des Körpers schafft, sodass man wesentlich schneller weitere Erfolge nach der Ruhephase erzielen kann. Kann, muss aber nicht. Fakt ist jedoch: Man wird nicht gleich wieder zum Anfänger und kann sich auch sehr wahrscheinlich wieder an seine zuvor erbrachten Leistungen heran kämpfen, sofern man überhaupt Kraftverluste verzeichnet. Erfahrungsgemäß sind Pausen dieser Art langfristig der Entwicklung zuträglich. Ausgeruht und völlig regeneriert lässt es sich nunmal am besten trainieren. (Selbstverständlich könnte man hier auch Dinge wie das Prinzip der Superkompensation erwähnen, ich möchte den Fokus jedoch nicht auf die Wissenschaft setzen!)

Ein weiterer Gedanke bezüglich meiner Zwangspause war: „Was fange ich mit der ganzen freien Zeit an?!“
Ganz einfach: Das Leben genießen, die Seele baumeln lassen und versuchen, die vergangenen Wochen und Monate Revue passieren zu lassen bzw. diese zu verarbeiten. Mein Jahr 2015 war bisher ein reines Abenteuer, wenn man es so nennen mag. Ich habe so viel erlebt, Dinge gemeistert und bin nicht nur einmal gescheitert und wieder aufgestanden. Für meine Psyche war diese Pause bitter nötig. Klingt blöd und naiv, ich weiß, aber in dieser kurzen Zeit wurde mir klar, dass ich auch mal eine Pause benötige. Von allem. Ich habe die Tage genossen; mit Freunden, meiner Familie und ganz viel ME-Time (und dem ein oder anderen ausgiebigen Spaziergang – denn so ganz ohne Sport kann ich wirklich nicht!). Nun starte ich voller Elan wieder ins Training und bin mir sicher, dass ich in Zukunft zumindest einmal jährlich eine Woche lang eine Pause einlegen werde. Das ist Balsam für die Seele!

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Ich hoffe, ihr konntet das schöne Wetter der vergangenen Tage auch genießen! Eure Paula